Hier ist eine Aufschlüsselung der gegensätzlichen Elemente:
Star Trek (ab 2009):
* Actionlastiger Blockbuster-Ansatz: Abrams‘ Star Trek-Neuauflage legte Wert auf Actionsequenzen, visuelle Effekte und eine modernere, zugänglichere Ästhetik. Dies fand bei vielen Zuschauern großen Anklang, einige waren jedoch der Meinung, dass dadurch die klassischen Themen der Franchise, nämlich Erkundung und philosophisches Nachdenken, geopfert wurden.
* Schwerpunkt auf Ursprungsgeschichte und Charakterbeziehungen: Der Neustart konzentrierte sich auf die jüngeren Versionen der ursprünglichen Besatzungsmitglieder und stellte ihre frühen Tage in der Sternenflotte neu dar. Dieser Ansatz zog neue Zuschauer an, verärgerte jedoch einige langjährige Fans, die der Meinung waren, dass er den Geist der Originalserie nicht angemessen einfing.
* Gemischte kritische Rezeption: Die Filme erhielten positive Kritiken für ihr visuelles Spektakel und ihre Actionsequenzen, einige Kritiker waren jedoch der Meinung, dass ihnen die intellektuelle Tiefe und Charakterentwicklung früherer Star Trek-Folgen fehlte.
Rand:
* Geheimnisvolle, charakterbasierte Erzählung: Fringe untersuchte Themen wie Science-Fiction, Mystery und Verschwörung in einem seriellen Format und ermöglichte so eine komplexe Charakterentwicklung und fesselnde Handlungsstränge.
* Konzentrieren Sie sich auf emotionale Tiefe und Charakterbeziehungen: Die Show befasste sich intensiv mit den persönlichen Kämpfen und Beziehungen ihrer Charaktere und bot einen tieferen, differenzierteren Einblick in ihr Leben und ihre Motivationen.
* Kritikerlob und starke Fangemeinde: „Fringe“ erhielt große Anerkennung von der Kritik für sein fesselndes Schreiben, seine starken Darbietungen und seine einzigartige Mischung aus Science-Fiction und Spannung. Die Show entwickelte auch eine engagierte und leidenschaftliche Fangemeinde, insbesondere diejenigen, die die zum Nachdenken anregenden Themen und charakterbasierten Geschichten schätzten.
Letztendlich spiegelte Abrams' Herangehensweise an beide Franchises seine Stärken und Schwächen als Regisseur und Produzent wider. Obwohl er hervorragend darin ist, visuell beeindruckende Action-Sequenzen zu erschaffen und fesselnde Charaktere zu erschaffen, behaupten einige, er könne dem Spektakel den Vorrang vor der Substanz geben. Dies wird im Star Trek-Reboot deutlich, bei dem der Fokus auf Action und visuelle Effekte die philosophischen und intellektuellen Aspekte der Originalserie in den Schatten stellte. Umgekehrt ermöglichte ihm Fringe, komplexere Themen und Charakterentwicklungen zu erforschen, was zu einem von der Kritik gefeierten und anhaltenderen Erfolg führte.
Zusammenfassend kann man nicht sagen, dass J.J. Abrams habe Star Trek „so schlecht“ und Fringe „großartig“ gemacht. Beide Franchises hatten ihre Stärken und Schwächen und beide spiegelten Abrams' spezifische künstlerische Entscheidungen und Herangehensweisen an das Geschichtenerzählen wider. Letztendlich tragen individuelle Vorlieben und Interpretationen zu den unterschiedlichen Reaktionen auf diese Franchises bei.