1. Wiederholung :Ntiru beginnt das Gedicht mit dem wiederholten Satz „Ich bin ein Armer“, womit er sofort sein Thema festlegt und die verarmte Lage des Sprechers hervorhebt. Diese Wiederholung setzt sich im gesamten Gedicht fort und sorgt für eine rhythmische Struktur, die das Gefühl der Verzweiflung des Sprechers verstärkt.
2. Gleichnisse :Ntiru verwendet Gleichnisse, um Vergleiche zwischen der armen Existenz des Sprechers und verschiedenen Objekten oder Szenarien zu ziehen. Beispielsweise bringen die Zeilen „Ich bin so dünn wie ein Rechen / Und so trocken wie ein Knochen“ wirkungsvoll den körperlichen Verfall des Sprechers zum Ausdruck, während der Vergleich mit „einem leeren Sack“ sein tiefes Gefühl der Leere hervorhebt.
3. Metaphern :Das Gedicht enthält reichhaltige und eindrucksvolle Metaphern, die den Vergleich über die bloße Oberfläche hinaus erweitern. Ntiru bezeichnet den Sprecher beispielsweise als „einen Schatten eines Mannes“ und „einen Geist meiner selbst“, was darauf hindeutet, dass die Armut ihn seiner Identität und Menschlichkeit beraubt hat.
4. Personifizierung :Ntiru verkörpert Abstraktionen wie „Armut“ und „Hunger“ und verleiht ihnen ein Gefühl der Entscheidungsfreiheit. Diese Technik verstärkt die unterdrückende Kraft, die Armut auf den Sprecher ausübt, und unterstreicht ihre entmenschlichende Wirkung.
5. Bilder :Das Gedicht ist voller lebendiger Bilder, die kraftvolle Sinneserlebnisse hervorrufen. Beispielsweise erzeugt die Beschreibung des Sprechers über „geschwollene Füße“ und „schmerzende Gelenke“ ein viszerales Gefühl für seinen körperlichen Schmerz. Ebenso veranschaulicht der Kontrast zwischen „kalten, leeren Räumen“ und „verschwenderischen Festen“ anschaulich die krasse Ungleichheit, mit der er konfrontiert ist.
6. Antithese :Ntiru stellt gegensätzliche Bilder und Ideen gegenüber und hebt die in der Gesellschaft vorherrschenden Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten hervor. Beispielsweise stellt er die Notlage des Redners der Extravaganz der Reichen gegenüber und erzeugt so ein Gefühl der Empörung und moralischen Empörung.
7. Übertreibung :Der Sprecher verwendet Übertreibungen, um die Intensität und das Ausmaß seines Leidens hervorzuheben. Zeilen wie „Ich habe tausend Jahre gelebt / In diesem dunklen Abgrund“ und „Mein Magen knurrt wie ein wildes Tier“ vermitteln die überwältigende Natur seiner Erfahrungen und den unerbittlichen Griff der Armut.
Durch den Einsatz dieser literarischen Mittel verfasst Richard Ntiru ein ergreifendes und zum Nachdenken anregendes Gedicht, das den Verarmten und Ausgegrenzten eine Stimme gibt und Licht auf die dringende Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Wandels wirft.