1. Bildmaterial: Shelley schafft lebendige Bilder, um die Statue von Ozymandias und ihre Umgebung zu beschreiben. Er verwendet Wörter wie „Beine ohne Rüssel“, „riesig und rüssellos“, „zerschmettertes Gesicht“ und „einsamer und flacher Sand“, um ein Bild von Trostlosigkeit und Verfall zu zeichnen.
2. Kontrast: Der Kontrast zwischen der Grandiosität der Statue von Ozymandias und der harten Realität ihrer Umgebung ist ein zentrales Thema des Gedichts. Shelley verwendet Wörter wie „kolossal“ und „mächtig“, um die Statue zu beschreiben, während er „nichts außer Überresten“ und „einsamer und flacher Sand“ verwendet, um die Landschaft zu beschreiben.
3. Symbolik: Die Statue des Ozymandias kann als Symbol menschlichen Stolzes und Arroganz angesehen werden. Shelley verwendet Wörter wie „König der Könige“, „mächtig“ und „kolossal“, um Ozymandias‘ Selbstgefälligkeit zu vermitteln. Letztendlich wird die Statue jedoch von der Zeit besiegt und ihr Verfall symbolisiert die Sinnlosigkeit menschlichen Ehrgeizes.
4. Ironie: Das Gedicht ist voller Ironie, da Shelley die hochtrabende Inschrift von Ozymandias mit der Realität des Verfalls seiner Statue kontrastiert. Die Verwendung von Wörtern wie „Umfrage“ und „Befehl“ zur Beschreibung der Statue von Ozymandias trägt zur Ironie bei, da die Statue heute nichts weiter als eine Ruine ist.
5. Alliteration: Shelley verwendet Alliteration, um dem Gedicht einen Sinn für Rhythmus und Betonung zu verleihen. Beispielsweise erzeugt die Wiederholung des „s“-Lauts in der Zeile „Ich traf einen Reisenden aus einem antiken Land“ ein Gefühl von Geheimnis und Intrige.
6. Reim: Das Gedicht verwendet ein regelmäßiges Reimschema (ABAB CDCD EFEF GG), um ein Gefühl der Einheit und Kohärenz zu erzeugen. Die Reime helfen dabei, das Gedicht zusammenzufassen und eine einprägsame Struktur zu schaffen.
Insgesamt schafft Shelleys geschickter Sprachgebrauch ein kraftvolles und eindrucksvolles Gedicht, das die Themen menschlichen Stolzes, den Lauf der Zeit und die Sinnlosigkeit menschlichen Ehrgeizes vermittelt.