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Wie erklärt Lenrie Peters das Thema der Unentschlossenheit in Poem Fence?

In seinem Gedicht „Zaun“ untersucht Lenrie Peters das Thema Unentschlossenheit anhand der Metapher eines Zauns. Das Gedicht beginnt damit, dass der Sprecher an einem Zaun steht und nicht weiß, ob er darüber klettern soll oder nicht. Er wägt die Vor- und Nachteile jeder Option ab, bleibt aber letztlich unentschlossen.

Diese Unentschlossenheit spiegelt sich in der Struktur des Gedichts wider. Das Gedicht ist in freien Versen geschrieben, ohne festgelegtes Reimschema oder Versmaß. Dies verleiht dem Gedicht ein Gefühl von Spontaneität und Unmittelbarkeit, als würde der Sprecher laut denken. Das Gedicht enthält auch viele Wiederholungen und Zögerungen, die die Unsicherheit des Sprechers noch deutlicher machen.

Der Zaun selbst kann als Symbol für die Entscheidungen angesehen werden, vor denen der Redner steht. Auf der einen Seite des Zauns liegt die vertraute und sichere Welt der Vergangenheit. Auf der anderen Seite steht die unbekannte und potenziell gefährliche Welt der Zukunft. Der Redner hat Angst davor, was passieren könnte, wenn er über den Zaun klettert, aber er fühlt sich auch von den Möglichkeiten angezogen, die er bietet.

Letztlich bleibt die Unentschlossenheit des Sprechers ungelöst. Er bleibt am Zaun stehen und kann keine Entscheidung treffen. Dieses Ende spiegelt die Tatsache wider, dass das Leben oft voller schwieriger Entscheidungen ist und dass es keinen einfachen Weg gibt, herauszufinden, welcher Weg der richtige ist.

Neben der Auseinandersetzung mit dem Thema Unentschlossenheit berührt „Fence“ auch die Themen Angst, Hoffnung und Freiheit. Das Gedicht ist eine kraftvolle Meditation über den menschlichen Zustand und bietet eine einzigartige Perspektive auf die Herausforderungen, denen wir alle gegenüberstehen.

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