Hier sind einige Beispiele für die Verwendung des Wortes „Rapier“ in „Romeo und Julia“:
- „Ich werde ihnen in den Daumen beißen; was für sie eine Schande wäre, wenn sie es ertragen würden.“ (Akt 1, Szene 1) – In dieser Zeile spricht Mercutio über seine Absicht, die Familie Capulet durch eine unhöfliche Geste zu provozieren. Er sagt, er werde sich auf sie „auf den Daumen beißen“, was in elisabethanischen Zeiten als äußerst beleidigende Geste galt.
- „Tybalt, du Rattenfänger! Willst du gehen?“ (Akt 3, Szene 1) – In dieser Zeile verspottet Mercutio Tybalt, ein Mitglied der Familie Capulet. Er nennt ihn einen „Rattenfänger“ und fordert ihn zum Kampf heraus.
- „Das sollte, seiner Stimme nach, ein Montague sein. / Hol mir mein Rapier, Junge. / Was wagt der Sklave / Hierher zu kommen, bedeckt mit einem albernen Gesicht, / Um vor unserer Feierlichkeit zu fliehen und sie zu verachten?“ (Akt 1, Szene 5) – In dieser Passage spricht Tybalt über Romeo, der die Capulet-Kugel zum Absturz gebracht hat. Tybalt ist wütend und befiehlt seinem Diener, sein Rapier zu holen, damit er gegen Romeo kämpfen kann.
- „Mercutio ist getötet. Ich bin verletzt.“ (Akt 3, Szene 1) – In dieser Zeile informiert Romeo Benvolio, dass Mercutio im Kampf mit Tybalt getötet wurde. Mercutio war geschickt im Umgang mit dem Rapier, wurde jedoch durch Tybalts schnellen Stoß tödlich verletzt.
Insgesamt unterstreicht die Verwendung des Wortes „Rapier“ in „Romeo und Julia“ den gewalttätigen Charakter des Stücks und die Bedeutung des Schwertkampfs in dieser Zeit.