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Wie überschneiden sich die Themen Zorn und Geheimhaltung im Laufe des Gedichts?

Das Gedicht „Der Rabe“ von Edgar Allan Poe verbindet in seiner Auseinandersetzung mit Trauer und Verlust die Themen Zorn und Heimlichkeit. Es zeigt den Sprecher, der Zorn und Geheimhaltung repräsentiert, verzehrt von seiner überwältigenden Angst und seinem Wunsch nach Rache am Erzähler, der sowohl den Verlust als auch die mysteriösen Ereignisse symbolisiert, denen er im Laufe der Erzählung begegnet.

- Zorn: Die intensive Wut und Wut des Sprechers werden vor allem durch den Verlust seiner geliebten Lenore ausgelöst, was ihn dazu treibt, sich der Erzählerin zu stellen, die oft als Symbol für Verlust und Trauer gesehen wird. Der Sprecher verkörpert die zornigen und rachsüchtigen Aspekte von Trauer und Schuld.

- Geheimhaltung: Das Gedicht betont wiederholt die Geheimhaltung und schafft eine Atmosphäre des Mysteriums und der Unsicherheit. Die wahre Identität des Sprechers bleibt unbekannt und seine Absichten sind geheim, was den Leser dazu bringt, die Beweggründe hinter seinem Zorn in Frage zu stellen. Die Verwendung von Symbolen, insbesondere des Raben, im Gedicht trägt zum Gefühl von Geheimnis und Geheimhaltung bei.

So überschneiden sich diese Themen im Gedicht:

1. Die Symbolik des Raben: Der Rabe, der immer wieder das Wort „nevermore“ ausspricht, symbolisiert sowohl die zornige Verleugnung des Sprechers als auch die Geheimhaltung der Trauer des Erzählers. Die bedrohliche und anhaltende Präsenz des Raben verstärkt das Gefühl der Geheimhaltung, das die Absichten des Sprechers umgibt.

2. Die Besessenheit des Sprechers: Die Besessenheit des Sprechers vom Erzähler und sein Wunsch, die Geheimnisse seines Verlusts zu lüften, führen zu seinen zornigen Interaktionen und seinen unerbittlichen Fragen. Geheimhaltung schürt die Wut des Sprechers und verschärft den Konflikt innerhalb des Gedichts.

3. Die geheimnisvolle Atmosphäre: Die dunkle, unheimliche Atmosphäre des Gedichts und die geheimnisvolle Haltung des Sprechers erzeugen ein Gefühl der Unsicherheit und des Mysteriums. Die Spannung des Gedichts nimmt zu, während der Sprecher mehr über seine Notlage und die Umstände preisgibt, die zu seinem Zorn geführt haben, doch viele Elemente der Erzählung bleiben im Dunkeln.

4. Die verwobenen Stimmen: Der Sprecher und der Erzähler führen einen Dialog, der ihre jeweiligen Themen Zorn und Geheimhaltung miteinander verbindet. Die zornigen Fragen und der anklagende Ton des Sprechers stehen im Gegensatz zu den Versuchen des Erzählers, die ihn umgebenden Geheimnisse zu enträtseln, wodurch die Grenzen zwischen den beiden Charakteren und ihren Beweggründen verwischt werden.

In „The Raven“ verknüpft Poe die Themen Zorn und Geheimhaltung zu einer zutiefst psychologischen Auseinandersetzung mit Trauer, Verlust und der menschlichen Fähigkeit zu Wut und Rache. Die Themen überschneiden sich durch die zornigen Begegnungen des Sprechers mit dem Erzähler, die bedrohliche Symbolik des Raben, die allgegenwärtige Atmosphäre der Geheimhaltung im Gedicht und die komplexen Interaktionen zwischen dem Sprecher und den Stimmen des Erzählers.

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