Der Ausdruck „falsch dagegen“ bezieht sich auf Handlungen oder Verhaltensweisen, die gegen die eigene Natur oder das wahre Selbst verstoßen. Blake argumentiert, dass das, was als richtig oder falsch angesehen wird, von Person zu Person unterschiedlich sein kann und dass das, was von einer Person als falsch angesehen wird, für eine andere Person möglicherweise richtig ist. Jeder Mensch hat seine eigene Konstitution und seine eigenen Werte, und was mit der Natur des einen Menschen übereinstimmt, ist für jemand anderen möglicherweise nicht dasselbe.
Indem er behauptet, dass der einzig wahre Maßstab für richtig und falsch das ist, was mit der eigenen Natur übereinstimmt, stellt Blake konventionelle moralische Rahmenwerke in Frage und lädt den Leser ein, über die subjektive und relative Natur der Moral nachzudenken. Er schlägt vor, dass der Einzelne nicht blind externen Moralkodizes folgen sollte, sondern vielmehr nach innen schauen und sein eigenes authentisches Gefühl für richtig und falsch finden sollte, das auf seiner eigenen Konstitution basiert.