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Was bedeutet das Gedicht „Gut“ und „Böse“ sind nur Namen, die sehr leicht auf das übertragen werden können, oder dies ist das einzig Richtige, was nach meiner Verfassung „Unrecht“ dagegen bedeutet?

Das Gedicht „Gut und Böse sind nur Namen, die sehr leicht auf das übertragen werden können, oder das einzig Richtige ist, was nach meiner Verfassung falsch dagegen ist“ von William Blake untersucht die Komplexität der Moral und das Konzept von Gut und Böse. Blake weist darauf hin, dass diese Begriffe subjektiv sind und je nach Perspektive leicht auf verschiedene Situationen angewendet werden können. Der Redner behauptet, dass der einzig wahre Maßstab für richtig und falsch derjenige ist, der mit der eigenen Natur und Konstitution übereinstimmt.

Der Ausdruck „falsch dagegen“ bezieht sich auf Handlungen oder Verhaltensweisen, die gegen die eigene Natur oder das wahre Selbst verstoßen. Blake argumentiert, dass das, was als richtig oder falsch angesehen wird, von Person zu Person unterschiedlich sein kann und dass das, was von einer Person als falsch angesehen wird, für eine andere Person möglicherweise richtig ist. Jeder Mensch hat seine eigene Konstitution und seine eigenen Werte, und was mit der Natur des einen Menschen übereinstimmt, ist für jemand anderen möglicherweise nicht dasselbe.

Indem er behauptet, dass der einzig wahre Maßstab für richtig und falsch das ist, was mit der eigenen Natur übereinstimmt, stellt Blake konventionelle moralische Rahmenwerke in Frage und lädt den Leser ein, über die subjektive und relative Natur der Moral nachzudenken. Er schlägt vor, dass der Einzelne nicht blind externen Moralkodizes folgen sollte, sondern vielmehr nach innen schauen und sein eigenes authentisches Gefühl für richtig und falsch finden sollte, das auf seiner eigenen Konstitution basiert.

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