* Verlust: Auch Shakespeares Sonette beschäftigen sich mit dem Thema Verlust, insbesondere dem Verlust von Jugend und Schönheit. In seinen Stücken ist der Verlust oft ein wichtiger Auslöser für die Handlung, da die Charaktere mit dem Tod geliebter Menschen oder dem Verrat von Freunden zu kämpfen haben.
* Zeit: Der Lauf der Zeit ist ein häufiges Thema in Shakespeares Werken. In seinen Sonetten beklagt er die Flüchtigkeit von Schönheit und Jugend. In seinen Stücken reflektieren die Charaktere oft die Vergangenheit und freuen sich auf die Zukunft, und es fällt ihnen schwer, mit der Unvermeidlichkeit des Todes klarzukommen.
* Natur: Shakespeares Stücke sind voller schöner und eindrucksvoller Beschreibungen der Natur. Er nutzt die Natur, um eine Atmosphäre zu schaffen und die emotionalen Zustände seiner Charaktere widerzuspiegeln. In „Macbeth“ zum Beispiel spiegelt das stürmische Wetter Macbeths innere Unruhe wider, während in „Ein Sommernachtstraum“ der Wald ein Ort der Magie und Verzauberung ist.
* Politik: In Shakespeares Stücken geht es oft um politische Themen wie die Natur der Macht, die Gefahren der Tyrannei und die Bedeutung der Gerechtigkeit. Er stützt sich auf seine eigenen Erfahrungen im elisabethanischen England, um komplexe und differenzierte Porträts politischer Führer und ihrer Kämpfe um die Macht zu erstellen.
* Religion: Shakespeares Stücke berühren oft religiöse Themen wie die Existenz Gottes, das Leben nach dem Tod und die Natur der Sünde. Er verwendet religiöse Bilder und Anspielungen, um ein Gefühl von Geheimnis und Ehrfurcht zu erzeugen und die spirituellen Dimensionen menschlicher Erfahrung zu erforschen.
* Humor: Shakespeares Stücke sind voller Humor, von cleveren Wortspielen bis hin zu derben Witzen. Er nutzt Humor, um ein Gefühl der Leichtigkeit und Erleichterung zu erzeugen und sich über die Torheiten der menschlichen Natur lustig zu machen.