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Welche Bedeutung hat die letzte Lebensphase im Gedicht Sieben Zeitalter?

In William Shakespeares „Sieben Lebensalter des Menschen“ (auch bekannt als „Die ganze Welt ist eine Bühne“) aus dem Stück „Wie es euch gefällt“ hat der letzte Abschnitt des Lebens, der gemeinhin als „zweite Kindlichkeit“ bezeichnet wird, eine bedeutende Bedeutung Symbolismus. Hier sind einige Schlüsselaspekte seiner Bedeutung:

Verlust der Vitalität und geistigen Leistungsfähigkeit:

Die letzte Lebensphase wird als eine Zeit dargestellt, in der ein Individuum seine körperliche Kraft und geistige Schärfe verliert. Die Beschreibung beinhaltet „geschrumpftes Bein“, „große männliche Stimme, die sich wieder kindlichen Höhen zuwendet“ und „Pfeifen und Pfeifen in seinem Klang“. Diese Details symbolisieren den Rückgang der körperlichen Kraft und der kognitiven Fähigkeiten, der oft mit dem Alter einhergeht.

Abhängigkeit und Verletzlichkeit:

Der letzte Lebensabschnitt ist durch eine erhöhte Abhängigkeit von anderen gekennzeichnet. Das Individuum wird als „ohne Augen, ohne Geschmack, ohne alles“ beschrieben. Dies vermittelt ein Gefühl der Verletzlichkeit und Hilflosigkeit, da die Person für die Grundbedürfnisse und Pflege auf andere angewiesen ist.

Verlust von Zweck und Identität:

Die letzten Zeilen des Gedichts, „Letzte Szene von allen, / Das beendet diese seltsame, ereignisreiche Geschichte, / Ist zweite Kindlichkeit und bloßes Vergessen, / Ohne Zähne, ohne Augen, ohne Geschmack, ohne alles“, deuten auf einen Verlust von Zweck und Identität hin im Alter. Das Individuum wird auf einen bloßen Schatten seines früheren Selbst reduziert, ohne die besonderen Eigenschaften und Erfahrungen, die es in früheren Lebensphasen geprägt haben.

Zirkuläre Natur des Lebens:

In der letzten Lebensphase schließt sich der Kreis des Individuums, es kehrt in den Zustand der Abhängigkeit und mangelnden Bewusstheit zurück, den es in der Kindheit erlebt hat. Diese Zirkularität unterstreicht die zyklische Natur der menschlichen Existenz und den unvermeidlichen Fortschritt von der Geburt bis zum Tod.

Themen der Sterblichkeit und des Laufs der Zeit:

Der letzte Lebensabschnitt des Gedichts erinnert eindringlich an die Flüchtigkeit der Existenz und die Unvermeidlichkeit der Sterblichkeit. Es betont den unaufhörlichen Lauf der Zeit und die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens.

Insgesamt liegt die Bedeutung des letzten Lebensabschnitts in „Seven Ages of Man“ in der Darstellung des körperlichen und geistigen Verfalls, der Abhängigkeit, des Sinnverlusts und der Zirkularität der menschlichen Existenz. Es ist eine melancholische und nachdenkliche Meditation über den Alterungsprozess und das eventuelle Ende des Lebens.

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