Das Gedicht beginnt damit, dass der Sprecher den „alten“ Herbst beschreibt, eine Zeit der „goldenen Maisfelder“ und des „lachenden Himmels“, die er mit seiner eigenen Jugend und Unschuld verbindet. Der Redner erkennt jedoch bald, dass dieser Herbst vorbei ist und er sich nun in einer neuen Zeit seines Lebens befindet, die von „dunklen“ und „bitteren“ Tagen geprägt ist.
Anschließend beschreibt der Sprecher die verschiedenen Veränderungen, die er in der Natur um ihn herum sieht. Die Blätter fallen von den Bäumen, die Blumen verblühen und die Tiere bereiten sich auf den Winter vor. Diese Veränderungen dienen alle dazu, den Sprecher daran zu erinnern, dass die Zeit vergeht und er älter wird.
Das Gedicht endet damit, dass der Sprecher über die Unvermeidlichkeit des Todes nachdenkt. Er weiß, dass er eines Tages sterben wird, genau wie die Herbstblätter fallen werden. Allerdings findet er auch Trost in der Schönheit der Natur und glaubt, dass es auch im Tod noch Hoffnung auf Erlösung und Erneuerung gibt.
Insgesamt ist „Herbst“ ein komplexes und bewegendes Gedicht, das sich mit den Themen Zeit, Wandel und Sterblichkeit beschäftigt. Campbell nutzt lebendige Bilder und Symbolik, um ein kraftvolles und unvergessliches Kunstwerk zu schaffen, das die Schönheit und Traurigkeit der natürlichen Welt einfängt.
Hier sind einige zusätzliche Punkte, die zum Gedicht gesagt werden können:
* Das Gedicht ist im jambischen Pentameter geschrieben, einem traditionellen Versmaß, das häufig in Sonetten und anderen formalen Gedichten verwendet wird. Dieses Metrum trägt dazu bei, ein Gefühl von Ausgewogenheit und Ordnung im Gedicht zu erzeugen, das im Gegensatz zu den Gefühlen des Sprechers von Chaos und Verwirrung steht.
* Das Gedicht verwendet eine Vielzahl literarischer Mittel, darunter Metapher, Gleichnis und Personifizierung. Diese Geräte helfen dabei, ein reichhaltiges und strukturiertes Gedicht voller sinnlicher Details und lebendiger Bilder zu erstellen.
* Das Gedicht ist auch voller Anspielungen auf die klassische Mythologie und Literatur. Der Sprecher vergleicht sich beispielsweise mit dem griechischen Gott Pan, der für seine wilde und ungezähmte Natur bekannt war. Diese Anspielungen tragen dazu bei, dem Gedicht Tiefe und Komplexität zu verleihen, und sie zeigen auch, dass Campbell ein belesener und gebildeter Dichter war.
„Herbst“ ist ein kraftvolles und bewegendes Gedicht, das die universellen Themen Zeit, Wandel und Sterblichkeit erforscht. Campbells lebendige Bildsprache und Symbolik tragen dazu bei, ein unvergessliches Kunstwerk zu schaffen, das die Schönheit und Traurigkeit der Natur einfängt.