In Shakespeares Stück Romeo und Julia sagt Romeo beispielsweise zu Julia:
„Deine Schönheit lässt mich sehen
Reicher, dich zu haben, als zu besitzen
Der ganze Reichtum der Welt.“
In dieser Zeile erzählt Romeo Julia, dass ihre Schönheit ihm das Gefühl gibt, reicher zu sein, als wenn er alle Reichtümer der Welt besäße. Er verwendet das Wort „thy“, um sich auf Julia zu beziehen, und es entspricht dem modernen englischen Pronomen „your“.
Die Verwendung von „thy“ und anderen archaischen Pronomen und Verbformen ist eines der Dinge, die Shakespeares Sprache so unverwechselbar und poetisch machen. Es kann für moderne Leser eine Herausforderung sein, es zu verstehen, aber es ist auch eine Quelle der reichen und komplexen Schönheit seiner Schriften.