_In den sanften Nächten, wenn die ganze Welt schläft
Und die Winde liegen still und gedämpft auf jedem Baum,
Ich fühle, wie die Seele in mir weit schwebt,
Und alle meine Gedanken sind Träume, die zu mir kommen._
_Gedanken in sanften Wellen, unaussprechlich fließend,
Jeder einzelne eine Freude, die still vergeht;
Und aus den Tiefen, wo der Friede ewig ist,
Sie heben mich hoch und bringen mich weit und frei._
_Oh, sanfte, süße Nacht, was für einen Zauber der Glückseligkeit bringst du uns!
Auf geräuschlosen Flügeln kommst du in deiner großen Macht;
Für Dich an jedes Herz, das Dich sucht und braucht,
Du gibst die Heilung des Taus und des Lichts._
Das Gedicht „Soft Night“ von Sara Teasdale vermittelt ein Gefühl von Ruhe und Gelassenheit während der Nacht. Es beschreibt, wie die Stille der Nacht es der Seele des Sprechers ermöglicht, frei zu wandern und einen Strom friedlicher und traumhafter Gedanken zu erleben. Diese Gedanken werden als Wellen der Freude dargestellt, die lautlos durch den Geist des Sprechers gehen.
Das Gedicht hebt auch die tiefgreifende Wirkung der sanften Nacht auf den Sprecher hervor. Es wird als eine Zeit der Heilung bezeichnet, in der das Herz des Sprechers Trost und Erneuerung findet. Die Nacht wird als sanftes und mitfühlendes Wesen verkörpert, das Linderung von den Sorgen und Belastungen des Tages bietet.
Die Verwendung sanfter, melodiöser Sprache und Bilder trägt zur insgesamt beruhigenden und beruhigenden Atmosphäre des Gedichts bei. Die Wiederholung des Wortes „sanft“ unterstreicht die sanfte und ruhige Natur der Nacht. Die Bilder des stillen Windes und der Gedanken, die wie Träume kommen, verstärken das Gefühl der Gelassenheit zusätzlich.
Insgesamt lädt das Gedicht „Soft Night“ den Leser ein, die Stille und Schönheit der Nacht zu umarmen und in ihrer heilenden Kraft Trost zu finden. Es ist eine Hommage an die erholsamen und transformierenden Eigenschaften der Nacht und ihre Fähigkeit, der Seele Frieden und Erneuerung zu bringen.