Gründe, warum Tennyson dieses Gedicht schrieb:
Einfluss des Mittelalters :Tennyson wurde stark von mittelalterlichen Romanzen und Legenden beeinflusst. Die Lady of Shalott lässt sich von der Legende von Elaine von Astolat inspirieren, die sich in Sir Lancelot verliebt, aber an unerwiderter Liebe stirbt. Tennysons Gedicht interpretiert diese Geschichte neu und verwandelt sie in eine Reflexion über Kunst und Gesellschaft.
Künstlerischer Ausdruck :Durch das Gedicht erforscht Tennyson die Rolle und das Wesen des Künstlers. Die Lady of Shalott ist eine Künstlerin, die Wandteppiche webt, die die Welt außerhalb ihres isolierten Turms darstellen, aber sie kann das Leben nur indirekt beobachten. Dies symbolisiert den Kampf des Künstlers zwischen dem Eintauchen in das Leben und der Aufrechterhaltung der nötigen Distanz zum Schaffen von Kunst.
Isolation und Sehnsucht :Das Gedicht beleuchtet das Thema der Isolation. Die Dame von Shalott ist in ihrem Turm eingesperrt, getrennt von der Welt, die sie sich wünscht. Ihre Sehnsucht nach Liebe und einem erfüllteren Leben erzeugt eine innere Spannung, die die emotionale Intensität des Gedichts unterstreicht.
Schicksal und Schicksal :Tennyson nutzt die Geschichte, um über die Unvermeidlichkeit von Schicksal und Bestimmung nachzudenken. Der Fluch, der über die Dame von Shalott gelegt wurde, kündigt ihr tragisches Ende an und verdeutlicht die Beschränkungen, die dem Einzelnen durch äußere Kräfte auferlegt werden.
Sozialkommentar :Das Gedicht kann auch als sozialer Kommentar zur viktorianischen Gesellschaft gesehen werden. Es stellt gesellschaftliche Erwartungen und Konventionen in Frage, insbesondere in Bezug auf die Rolle der Frau und ihre Beschränkung auf häusliche Räume.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „The Lady of Shalott“ von Alfred, Lord Tennyson, als eine Auseinandersetzung mit Themen wie Liebe, Kunst, Isolation und Schicksal geschrieben wurde. Es stützt sich auf mittelalterliche Legenden und befasst sich mit sozialen Themen der Zeit und lädt den Leser ein, über die Rolle des Künstlers, die Spannung zwischen Kunst und Leben und die von der Gesellschaft auferlegten Zwänge nachzudenken.