Titel:„Immer ein Verdächtiger“
Der Titel selbst gibt den Ton für das Gedicht an und unterstreicht die Idee, dass schwarze Menschen unabhängig von ihren Handlungen oder Umständen ständig als Verdächtige angesehen werden. Es verdeutlicht das Thema der Erstellung von Rassenprofilen und der Schuldvermutung, mit denen schwarze Menschen häufig konfrontiert werden.
Strophe 1:
- „Ich gehe durch die Straßen
Meine Haut ist ein Pass zum Schmerz“
In der ersten Strophe beschreibt der Sprecher, wie allein ihre Hautfarbe sie anfällig für Leid macht. Sie setzen ihre Haut mit einem „Pass zum Schmerz“ gleich, was darauf hindeutet, dass ihre Rasse sofort zu negativen Erfahrungen einlädt.
Strophe 2:
- „Im Gesetz dieses weißen Mannes“
- „Eine schwarze Haut auf der Straße in der Nacht.“
Bringt jeden weißen Polizisten auf Trab
Sehen Sie mich als Räuber, Mörder oder Vergewaltiger
Ein potenzieller Straßenräuber oder Taschendieb“
Der Redner weist auf das repressive „Gesetz des weißen Mannes“ hin, das Rassenstereotypen verstärkt. Die Anwesenheit einer schwarzen Person auf der Straße in der Nacht wird in den Augen weißer Polizisten als grundsätzlich verdächtig dargestellt. Der Sprecher wird allein aufgrund seiner Rasse sofort als Krimineller oder Bedrohung eingestuft.
Strophe 3:
- „Schwarzer Mann rennt schnell.“
Schwarzer Mann kommt weg“
- „Vor einem Polizisten davonzulaufen kann schlimm sein“
- „In meiner Tasche ist ein kleines Päckchen Dagga
Das könnte mich zu einem Sträfling machen.
Der Redner geht weiter auf die Folgen von Racial Profiling ein. Selbst wenn schwarze Menschen aus legitimen Gründen kandidieren, etwa um Gefahren oder Polizeibrutalität zu vermeiden, können sie als Kriminelle wahrgenommen und weiterer Gewalt ausgesetzt werden. Der Redner trägt Dagga (Cannabis), was möglicherweise zu Verhaftung und Inhaftierung führen könnte, und weist auf die unverhältnismäßige Kriminalisierung schwarzer Menschen wegen geringfügiger Straftaten hin.
Strophe 4:
- „Wenn ich auf der Straße an einer weißen Frau vorbeigehe“
- „Ich senke meinen Blick und beschleunige mein Tempo
Um sie nicht zum Opfer zu machen
Von ihrer Angst vor schwarzen Vergewaltigern“
Der Redner erkennt die Ängste und Stereotypen an, die mit schwarzen Männern verbunden sind, insbesondere in Bezug auf sexuelle Übergriffe. Um zu vermeiden, dass sich weiße Frauen durch seine Anwesenheit bedroht oder schikaniert fühlen, senkt die Sprecherin ihren Blick und beschleunigt ihr Tempo, um zu zeigen, inwieweit schwarze Menschen ihr Verhalten ändern, um den Ängsten anderer Rechnung zu tragen.
Schlussfolgerung:
„Always A Suspect“ bietet eine ergreifende Reflexion über das allgegenwärtige Thema Racial Profiling und die ungerechte Behandlung, der schwarze Menschen in der Gesellschaft ausgesetzt sind. Das Gedicht vermittelt wirkungsvoll das ständige Misstrauen und die Diskriminierung, die schwarze Menschen allein aufgrund ihrer Rasse erfahren. Mthshalis kraftvolle Bilder und eindrucksvolle Sprache unterstreichen die dringende Notwendigkeit, systemischen Rassismus anzugehen und Gleichheit und Gerechtigkeit für alle zu fördern.