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Was bedeutet das Gedicht „My Makeup“ von Rochelle Kraut?

In dem Gedicht „My Makeup“ von Rochelle Kraut nutzt die Sprecherin Kosmetika, um eine äußere Person zu konstruieren, die von ihrer wahren Identität abweicht. Als Schutzschicht trägt sie einen „Schild aus Rosa“, eine „Maske aus Rot“ und eine „Verkleidung aus Blau“. Sie schafft diese Verkleidung, um negative Gedanken und Gefühle abzuwehren, die ihr Selbstwertgefühl untergraben könnten.

Mit Make-up als Metapher veranschaulicht die Sprecherin den Kontrast zwischen ihrem äußeren und inneren Selbst. Sie schafft eine Fassade, die sie vor den harten Realitäten des Lebens schützt, insbesondere vor denen, die im Bereich romantischer Beziehungen auftreten. Während sie äußerlich Selbstvertrauen und Kontrolle vermittelt, ist ihre innere Welt voller Selbstzweifel und Verletzlichkeit.

Die Sprecherin deutet an, dass gesellschaftlicher Druck und Erwartungen ihre Verwendung von Make-up beeinflussen. Um den gesellschaftlichen Ansprüchen an Attraktivität und Passgenauigkeit gerecht zu werden, orientiert sie sich an konventionellen Normen. Diese Konformität fordert jedoch ihren Tribut von ihr, da sie sich danach sehnt, ihr authentisches Selbst auszudrücken, ohne den Zwängen gesellschaftlicher Erwartungen ausgesetzt zu sein.

Darüber hinaus erforscht sie die Flüchtigkeit von Schönheit und Make-up. So wie das Make-up mit der Zeit verblasst, verblasst auch die äußere Persönlichkeit, die sie geschaffen hat. Dieses Thema spielt auf die Zerbrechlichkeit des Aussehens und die Wichtigkeit an, sein wahres Selbst anzunehmen, auch wenn es von dem idealisierten Bild der Gesellschaft abweicht.

Insgesamt befasst sich das Gedicht „My Makeup“ mit dem komplexen Zusammenspiel zwischen Selbstwahrnehmung, gesellschaftlichen Erwartungen und der Schönheitsmaske, die Make-up darstellt, und beleuchtet den Kampf um die Aufrechterhaltung eines Gleichgewichts zwischen äußerer Konformität und innerer Authentizität.

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