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Was stellt der Shirley-Tempel in The Bluest Eye dar?

Die Shirley-Temple-Puppe in Toni Morrisons „The Bluest Eye“ ist ein starkes Symbol für das unerreichbare Ideal weißer Schönheit und ihren zerstörerischen Einfluss auf afroamerikanische Mädchen.

So geht's:

* Die Puppe als Ideal: Die Shirley-Temple-Puppe verkörpert das in der amerikanischen Kultur vorherrschende weiße, blonde, blauäugige Schönheitsideal. Pecola, die Protagonistin, ist von der Puppe fasziniert und sehnt sich nach ihren Gesichtszügen, die sie ihrer Meinung nach „hübsch“ und akzeptiert machen würden.

* Die Illusion der Schönheit: Die Puppe repräsentiert ein falsches und schädliches Schönheitsideal. Es bestärkt die Vorstellung, dass weiße Merkmale überlegen und schwarze Merkmale von Natur aus unerwünscht sind.

* Verinnerlichter Rassismus: Pecolas Wunsch nach den Gesichtszügen der Puppe spiegelt den verinnerlichten Rassismus wider, den sie erlebt. Sie akzeptiert die gesellschaftliche Sichtweise von Schönheit und glaubt, dass Weißheit ihre Probleme lösen würde.

* Der Wunsch nach Validierung: Pecolas verzweifelte Sehnsucht nach den Gesichtszügen der Puppe zeigt ihre Sehnsucht nach Akzeptanz und Bestätigung in einer Gesellschaft, die Weißheit über alles schätzt.

* Das unerreichbare Ideal: Die Puppe wird zu einem unerreichbaren Ziel, zum Symbol des unmöglichen Traums, weiße Schönheit zu erreichen. Pecolas Streben nach diesem unerreichbaren Ideal führt zu Selbsthass und schließlich zum Nervenzusammenbruch.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Shirley-Temple-Puppe in „The Bluest Eye“ ein starkes und erschreckendes Symbol für die zerstörerischen Auswirkungen von Rassismus und den verinnerlichten Rassismus ist, der zu Selbsthass und psychischen Schäden führen kann. Es zeigt die komplexe und verheerende Art und Weise auf, wie sich gesellschaftliche Schönheitsstandards auf Einzelpersonen auswirken können, insbesondere auf diejenigen, die aufgrund ihrer Rasse ausgegrenzt sind.

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