Duncans gerechte und großzügige Natur :Duncan wird als fairer und gerechter König dargestellt, der sich um seine Untertanen kümmert. Er bezeichnet seine Herren, darunter auch Macbeth, als „unseren würdigen Freund“ und drückt seine Dankbarkeit für ihre Dienste aus.
Vergleich mit Macbeth :Shakespeare schafft einen starken Kontrast zwischen Duncans Adel und Macbeths Abstieg in Korruption und Brutalität. Dieser Kontrast unterstreicht Duncans positive Eigenschaften und macht seinen frühen Tod noch tragischer.
Sinn für Ordnung und Harmonie :Duncans Regierungszeit stellt eine Zeit des Friedens und der Ordnung in Schottland dar. Sein Tod durch Macbeth symbolisiert die Störung dieser Harmonie und bereitet die Bühne für das daraus resultierende Chaos und die Gewalt.
Publikumsempathie :Duncans Unschuld und Verletzlichkeit rufen beim Publikum Empathie hervor. Sein Vertrauen in Macbeth, trotz der Warnungen anderer, macht seinen Mord noch abscheulicher und verstärkt das Gefühl von Verlust und Ungerechtigkeit, das mit seinem Tod einhergeht.
Insgesamt möchte Shakespeare, dass Duncan eine sympathische Figur ist, deren Tod als Auslöser für die tragischen Ereignisse in „Macbeth“ dient. Er vertritt die Ideale eines tugendhaften Herrschers und betont die Folgen von Verrat und Ehrgeiz.