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Warum Manuel L. Quezon, bekannt als Vater der Landessprache?

Manuel L. Quezon gilt aufgrund seiner bemerkenswerten Beiträge zur Bildung und Förderung der Landessprache Filipino als „Vater der Nationalsprache“ auf den Philippinen. Hier ist ein Überblick über seine Rolle bei der Etablierung von Filipino als Landessprache des Landes:

1. Balarila ng Wikang Pambansa: Quezon war maßgeblich an der Einführung der Balarila ng Wikang Pambansa oder der Grammatik der Landessprache beteiligt, die als Rahmen für die philippinische Grammatik diente.

2. Surian ng Wikang Pambansa: Am 13. November 1936 gründete er das Surian ng Wikang Pambansa (Nationales Sprachinstitut). Diese Institution hatte die Aufgabe, die Landessprache zu entwickeln und zu pflegen, aus der schließlich Filipino wurde.

3. Präsidialerlass: Am 31. Dezember 1937 erließ Quezon die Executive Order Nr. 134. Dieses Dekret erklärte Tagalog offiziell zur Landessprache der Philippinen und beauftragte den Surian ng Wikang Pambansa, es weiter zu verfeinern und zu entwickeln.

4. Verwendung von Filipino in öffentlichen Schulen: Quezon spielte eine entscheidende Rolle bei der Integration der Verwendung von Filipino als Unterrichtssprache in öffentlichen Schulen. Diese Entscheidung förderte die sprachliche Vielfalt und ermöglichte es dem Filipino, ein breiteres Publikum zu erreichen.

5. Literarische Entwicklung: Quezon förderte die Schaffung literarischer Werke und Veröffentlichungen auf Philippinisch. Er glaubte an die Macht der Sprache, die nationale Identität zu formen, und sah in der Literatur eine Möglichkeit, Filipino als legitime Sprache zu fördern.

6. Unterstützung für Literatur: Quezon gründete die Commonwealth Literary Contests, die philippinische Schriftsteller und Künstler für ihre Beiträge zu Literatur und Kunst würdigten und belohnten.

7. Nationalismus und Sprachgebrauch: Quezon glaubte, dass eine einheitliche nationale Identität mit einer gemeinsamen Sprache verbunden sein sollte, und er plädierte für die weitverbreitete Übernahme der philippinischen Sprache unter den Bürgern.

8. Vision der Einheit: Während seiner Präsidentschaft betonte Quezon die Bedeutung der nationalen Einheit und Solidarität und betrachtete Filipino als Symbol dieser Einheit unter verschiedenen sprachlichen und kulturellen Hintergründen.

9. Präsidialkommission: Er gründete eine Präsidentenkommission, die die verschiedenen Dialekte des Landes untersuchen sollte, und ebnete so den Weg für die spätere Entwicklung einer standardisierten philippinischen Sprache.

10. Nationalstolz: Quezon betonte die Bedeutung des Nationalstolzes und der Wertschätzung der philippinischen Kultur und erkannte die Rolle an, die die Sprache bei der Gestaltung der Identität einer Nation spielt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Manuel L. Quezon eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung und Förderung von Filipino als Landessprache der Philippinen spielte. Seine Weitsicht und sein Engagement für die sprachliche Einheit hinterließen ein bleibendes Erbe in der Sprachlandschaft des Landes und trugen wesentlich zur Etablierung der philippinischen Sprache als integraler Bestandteil der philippinischen Kultur und Identität bei.

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