Graham Greenes „The Quiet American“ ist ein politischer Thriller, der im Saigon der 1950er Jahre, zur Zeit des französischen Kolonialismus und des frühen Vietnamkriegs, spielt. Der Roman erzählt die Geschichte von Thomas Fowler, einem britischen Journalisten mittleren Alters, der in Saigon stationiert ist, und seiner Erfahrung mit Alden Pyle, einem jungen Amerikaner mit naiven und idealistischen Vorstellungen über den Kalten Krieg und den Vietnamkrieg.
Hier ist eine Zusammenfassung des Romans:
1. Inszenierung: Der Roman beginnt in Saigon, Vietnam, wo Fowler, müde und desillusioniert von der jahrelangen Berichterstattung über Konflikte, über den andauernden Krieg zwischen den Vietnamesen und den Franzosen nachdenkt. Er beginnt sich für Pyle zu interessieren, einen Neuankömmling der U.S. Economic Aid Mission.
2. Pyles Idealismus: Pyle, angetrieben von seinen glühenden antikommunistischen Ansichten, ist fest davon überzeugt, dass der beste Weg, Vietnam zu helfen, in der wirtschaftlichen Entwicklung und Modernisierung liegt. Sein Idealismus kollidiert mit Fowlers Zynismus und Erfahrung.
3. Fowlers Beteiligung: Als Fowler Pyles Interaktionen mit einheimischen Vietnamesen beobachtet, darunter dem intelligenten, aber vorsichtigen Phuong und dem klugen General Thé, beginnt er zu vermuten, dass in Pyle mehr steckt, als man auf den ersten Blick sieht.
4. Die CIA-Verbindung: Fowlers Verdacht wächst, als er Beweise dafür entdeckt, dass Pyle mit der CIA zusammenarbeitet und die instabile politische Landschaft zum Nutzen der Vereinigten Staaten manipuliert.
5. Moralisches Dilemma: Fowler ist hin- und hergerissen zwischen seinen persönlichen Gefühlen für Phuong und seiner journalistischen Integrität, als er Zeuge der eskalierenden Konflikte zwischen Pyles Idealismus und der düsteren Realität des Krieges wird.
6. Politische Spannungen: Die Geschichte intensiviert sich, als Fowlers Entdeckungen über Pyles verborgene Absichten sowohl sein Leben als auch das von Phuong gefährden. Er kämpft gegen die Zeit, um Pyles wahre Motive aufzudecken und eine Katastrophe zu verhindern.
7. Tragische Folgen: Fowlers Kampf, die Wahrheit ans Licht zu bringen, gipfelt in einem tragischen Ergebnis und lässt den Leser tiefgreifende Überlegungen über die Komplexität politischer Ideologien, die Natur von Liebe und Loyalität und die verheerenden Auswirkungen des Krieges auf Einzelpersonen und Gesellschaften anstellen.
In „The Quiet American“ liefert Graham Greene eine komplexe und zum Nachdenken anregende Untersuchung des Konflikts zwischen Idealismus und Pragmatismus, der Manipulation von Macht und den tiefen ethischen Dilemmata, mit denen Einzelpersonen konfrontiert sind, die in den turbulenten Strömungen von Krieg und politischen Kämpfen gefangen sind.