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Wie praktizierten die Sumerer ihre Religion?

Die Sumerer waren zutiefst religiöse Menschen, und ihre Überzeugungen und Praktiken bildeten einen integralen Bestandteil ihres täglichen Lebens. Die sumerische Religion war polytheistisch, mit einem riesigen Pantheon von Göttern und Göttinnen, von denen man annahm, dass sie alle Aspekte des Lebens kontrollierten. Hier sind Schlüsselaspekte der Religionsausübung der Sumerer:

1. Tempel:** Die zentralen Kultstätten in sumerischen Städten waren Tempel, von denen man annahm, dass sie die irdischen Wohnstätten der Götter waren. Der berühmteste und berühmteste Tempel war die Zikkurat, ein terrassenförmiger Tempelturm, der als Verbindung zwischen Himmel und Erde diente.

2. Priester und Priesterinnen: Religiöse Zeremonien wurden von Priestern und Priesterinnen durchgeführt, die hoch angesehene Mitglieder der Gesellschaft waren. Sie führten Rituale durch, brachten Opfer dar und interpretierten göttliche Botschaften.

3. Angebote: Die Sumerer brachten den Göttern regelmäßig Opfergaben dar, um sie zu erfreuen und ihre Gunst zu gewinnen. Zu den Opfergaben könnten Speisen, Getränke, Tiere, wertvolle Gegenstände und in seltenen Fällen sogar Menschenopfer gehören.

4. Hymnen und Gebete: Die Sumerer brachten ihre Hingabe an die Götter durch Hymnen und Gebete zum Ausdruck. Diese Kompositionen lobten oft die Kräfte der Götter, suchten ihren Schutz und baten um Gefälligkeiten.

5. Feste und Feiern: Religiöse Feste und Feiern spielten eine wichtige Rolle im religiösen Leben der Sumerer. Jeder Gott hatte sein eigenes Fest, und diese Veranstaltungen beinhalteten oft Prozessionen, Feste, Musik und Tanz.

6. Weissagung und Omen: Die Sumerer glaubten an Wahrsagerei, die Praxis, mit übernatürlichen Mitteln Wissen über die Zukunft zu erlangen. Sie interpretierten Omen, etwa die Flugmuster von Vögeln oder das Erscheinen von Himmelskörpern, um den Willen der Götter zu ermitteln.

7. Königliche Religion: Der sumerische König hatte eine besondere religiöse Rolle als Vertreter der Götter auf Erden. Er führte Rituale durch und unterhielt die Tempel, um den Wohlstand des Königreichs sicherzustellen.

8. Statuen und Idole: Die Sumerer schufen Statuen und Idole ihrer Götter und Göttinnen, um ihre göttliche Präsenz darzustellen. Diese Darstellungen wurden oft in Tempeln aufgestellt und mit großer Ehrfurcht behandelt.

9. Rituale und Zeremonien: Die Sumerer führten verschiedene Rituale und Zeremonien durch, darunter Reinigungsriten, Trankopfer (das Ausgießen von Flüssigkeiten als Opfergabe) und heilige Tänze. Man glaubte, dass diese Praktiken die Götter ehren und die kosmische Ordnung aufrechterhalten sollten.

10. Ethische Überzeugungen: Die Sumerer hatten eine Reihe ethischer Überzeugungen, die Gerechtigkeit, Fairness und Ehrlichkeit betonten. Diese Werte spiegelten sich oft in ihren religiösen Texten wider und beeinflussten ihr moralisches Verhalten.

Insgesamt zielten die sumerischen religiösen Praktiken darauf ab, eine harmonische Beziehung zwischen Menschen und dem Göttlichen herzustellen und das Wohlergehen des Einzelnen, der Gemeinschaft und des gesamten Kosmos sicherzustellen.

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