1.Klassische Literatur:Shakespeare war in der klassischen griechischen und römischen Literatur weit verbreitet, darunter Werke von Autoren wie Ovid, Vergil und Seneca. Er ließ sich von diesen Quellen für Themen, Charaktere und Handlungselemente inspirieren.
2. Italienische Literatur:Shakespeare war mit der italienischen Literatur vertraut, insbesondere mit den Werken von Renaissance-Autoren wie Dante, Petrarca und Boccaccio. Er adaptierte mehrere italienische Geschichten und Themen für seine eigenen Stücke.
3. Historische Chroniken:Shakespeare nutzte historische Chroniken und Aufzeichnungen der englischen und römischen Geschichte als Inspiration für viele seiner Historienstücke, darunter „Heinrich IV.“, „Heinrich V.“ und „Julius Cäsar“.
4.Folklore und Balladen:Shakespeare hat Elemente der englischen Folklore, Balladen und populären Legenden in seine Stücke integriert und so seinen Charakteren und Geschichten Tiefe und Authentizität verliehen.
5. Persönliche Erfahrungen und Beobachtungen:Shakespeares eigene Lebenserfahrungen und Beobachtungen haben wahrscheinlich sein Werk beeinflusst. Seine Erfahrungen als Schauspieler, sein Verständnis der menschlichen Natur und seine Einsichten in gesellschaftliche und politische Dynamiken spiegeln sich in seinen Stücken wider.
6.Theatertraditionen:Shakespeare war Teil der lebendigen elisabethanischen Theaterszene und wurde von den Theaterkonventionen, Aufführungstechniken und Publikumserwartungen seiner Zeit beeinflusst.
Es ist wichtig anzumerken, dass Shakespeares Inspiration nicht auf diese spezifischen Quellen beschränkt war und er im Laufe seiner Karriere auf eine Vielzahl von Einflüssen zurückgreifen konnte. Seine Fähigkeit, diese Inspirationen zu vermischen und in seine eigenen einzigartigen und zeitlosen Werke umzuwandeln, ist ein Beweis für sein Genie als Schriftsteller.