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Treffen Grays Beobachtungen über die Toten in der Elegie, die in einem ländlichen Hof geschrieben wurde, nur auf englische oder auch philippinische Tote zu?

Thomas Gray schrieb „Elegy Written in a Country Churchyard“ im Jahr 1750 und spiegelt die vorherrschenden Einstellungen und kulturellen Normen im England des 18. Jahrhunderts wider. Während einige Aspekte des Gedichts möglicherweise mit Erfahrungen und Gefühlen im Zusammenhang mit der philippinischen Kultur in Einklang stehen, wäre es falsch anzunehmen, dass alle Beobachtungen Grays über die Toten allgemein auf philippinische Überzeugungen und Traditionen zutreffen.

Ähnlichkeiten:

1. Reflexion zur Sterblichkeit: Sowohl die englische als auch die philippinische Kultur erkennen die Unvermeidlichkeit des Todes als einen natürlichen Teil des Lebens an und betrachten ihn. Das Gedicht vermittelt ein Gefühl von Verlust, Trauer und der Flüchtigkeit der menschlichen Existenz, Themen, die in vielen Kulturen üblich sind.

2. Ländliche Umgebung: Das Gedicht beschreibt eine ruhige und düstere Umgebung auf einem Kirchhof, umgeben von Natur. Diese Anspielung auf eine ruhige ländliche Umgebung erinnert an das Landleben sowohl im englischen als auch im philippinischen Kontext, wo die Natur oft eine bedeutende Rolle in kulturellen Ausdrucksformen spielt.

3. Soziale Ungleichheit: Grays Gedicht geht kurz auf die Unterschiede zwischen sozialen Klassen ein, wobei das Leben und die Beiträge der bescheidenen Dorfbewohner der Größe und Extravaganz wohlhabender Gönner gegenübergestellt werden. Soziale Ungleichheit ist ein Thema, das in verschiedenen kulturellen Kontexten zu finden ist, auch in der philippinischen Gesellschaft.

4. Gemeinschaftsanleihen: Das Gedicht hebt das Gemeinschaftsgefühl und die Verbundenheit hervor, die zwischen den einzelnen Menschen innerhalb eines Dorfes entstehen. Die Vorstellung, dass Nachbarn und Familien zusammenkommen, um ihrer Lieben zu trauern und sich daran zu erinnern, ist ein Gefühl, das in vielen Kulturen, einschließlich philippinischer Gemeinschaften, geteilt wird.

Unterschiede:

1. Kulturelle Überzeugungen und Rituale: In der philippinischen Kultur gibt es unterschiedliche Überzeugungen und Rituale rund um Tod und Trauer, die sich von denen der englischen Kultur unterscheiden. Beispielsweise können philippinische Traditionen bestimmte Zeremonien, Gebete oder Praktiken beinhalten, die darauf abzielen, den Verstorbenen zu ehren und den Hinterbliebenen Trost zu spenden.

2. Ahnenverehrung: Die Ahnenverehrung und der Glaube an die fortwährende Anwesenheit verstorbener Angehöriger sind tief in der philippinischen Kultur verankert. Dies unterscheidet sich von der Perspektive im Gedicht, das sich hauptsächlich auf die Idee der letzten Ruhe und Sterblichkeit konzentriert.

3. Religiöser Einfluss: Das Gedicht spiegelt eine christliche Weltanschauung mit Verweisen auf christlich-theologische Konzepte wie Auferstehung und ewiges Leben wider. Im philippinischen Kontext sind die religiösen Perspektiven sehr unterschiedlich und umfassen eine Mischung aus indigenem Glauben, Christentum und anderen religiösen Einflüssen.

4. Historischer Kontext: Grays Gedicht ist ein Produkt seiner Zeit und spiegelt die im England des 18. Jahrhunderts vorherrschenden gesellschaftlichen Einstellungen und Normen wider. Daher könnten bestimmte im Gedicht zum Ausdruck gebrachte Beobachtungen und Gefühle eng mit dem historischen und sozialen Kontext der englischen Kultur verknüpft sein.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Elegy Written in a Country Churchyard“ zwar universelle Themen der Sterblichkeit und des menschlichen Daseins anspricht, aber im kulturellen Kontext Englands des 18. Jahrhunderts verwurzelt ist. Folglich lassen sich einige Beobachtungen möglicherweise nicht direkt auf die philippinische Erfahrung von Tod und Trauer übertragen.

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