Externe Konflikte:
1. Rassendiskriminierung :Walter lebt in einer rassentrennenden Gesellschaft, in der Afroamerikaner systematischer Diskriminierung ausgesetzt sind. Er begegnet Rassismus an seinem Arbeitsplatz, in seiner Nachbarschaft und in seinen Interaktionen mit der Gesellschaft insgesamt. Diese Diskriminierung schränkt seine Möglichkeiten ein und schürt seine Frustration und Wut.
2. Finanzielle Probleme :Walter und seine Familie leben in Armut und er fühlt sich durch die Verantwortung, für sie zu sorgen, belastet. Er träumt von finanziellem Erfolg und sozialer Mobilität, aber es fehlen ihm die Mittel, diese zu verwirklichen. Dieser finanzielle Kampf führt zu Spannungen innerhalb der Familie und verschärft Walters Unsicherheiten.
3. Konformitätsdruck :Walter fühlt sich unter Druck gesetzt, sich den gesellschaftlichen Erwartungen und Normen anzupassen, insbesondere in Bezug auf Männlichkeit und Erfolg. Er wird ständig mit dem Erbe seines Vaters verglichen und kämpft darum, seine eigene Identität und seinen Sinn zu finden. Dieser Druck führt dazu, dass er impulsive und rücksichtslose Entscheidungen trifft, was seine äußeren Konflikte noch komplizierter macht.
Interne Konflikte:
1. Selbstzweifel und Unsicherheit :Walter hat ein tiefes Gefühl von Selbstzweifeln und Unsicherheit über seine Fähigkeiten und Möglichkeiten. Ihm mangelt es an Vertrauen in seine eigenen Entscheidungen und er sucht oft die Bestätigung anderer. Diese Unsicherheit schürt seinen Wunsch nach finanziellem Erfolg und Anerkennung, hindert ihn aber auch daran, Risiken einzugehen und sein volles Potenzial auszuschöpfen.
2. Kampf der Träume :Walters Traum von finanziellem Erfolg und sozialer Mobilität steht im Widerspruch zu den Werten und Prioritäten seiner Familie. Sein Wunsch nach einem neuen Zuhause und einem besseren Leben für seine Familie kollidiert mit ihrer Verbundenheit mit dem jetzigen Zuhause und ihrem Wunsch nach Stabilität. Dieser innere Kampf führt zu Spannungen und Konflikten innerhalb der Familieneinheit.
3. Idealismus vs. Pragmatismus :Walters idealistische Träume kollidieren mit der pragmatischen Realität seiner Situation. Er stellt sich eine bessere Zukunft vor, aber es mangelt ihm an praktischen Fähigkeiten und Kenntnissen, um diese zu erreichen. Dieser interne Konflikt führt zu Frustration, Enttäuschung und einem Gefühl der Desillusionierung gegenüber der Realität.
4. Wut und Groll :Walter hegt Wut und Groll gegenüber der Gesellschaft, seinen Umständen und sogar seinen Familienmitgliedern. Er hat das Gefühl, dass ihm im Leben schlechte Karten gegeben wurden und dass die Welt ihm gegenüber ungerecht ist. Diese Wut und dieser Groll befeuern sein impulsives Verhalten und seine Entscheidungsfindung und führen dazu, dass er Fehler macht, die seine externen Konflikte noch komplizierter machen.
Walter Lees äußere und innere Konflikte sind tief miteinander verwoben und prägen seinen Charakter im gesamten Stück. Seine Kämpfe spiegeln die Herausforderungen wider, mit denen Afroamerikaner in der Mitte des 20. Jahrhunderts und darüber hinaus konfrontiert waren, und erforschen Themen wie Identität, soziale Gerechtigkeit und das Streben nach dem amerikanischen Traum.