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Welche Verbindung hatte Shakespeare mit Königin Elisabeth I.?

Shakespeare und Königin Elizabeth I. lebten beide im selben Zeitraum, und obwohl es keine direkten Beweise dafür gibt, dass sie sich trafen oder irgendwelche Verbindungen hatten, gibt es einige Hinweise darauf, dass Shakespeare sich der Königin und ihrer Herrschaft bewusst war. Hier sind einige bemerkenswerte Punkte über Shakespeares Verbindung mit Königin Elizabeth:

Schirmherrschaft des königlichen Hofes:

Zu Shakespeares Zeiten war der königliche Hof eine wichtige Mäzenatenquelle für Dramatiker und Theatergruppen. Shakespeares Truppe, die Lord Chamberlain's Men, später bekannt als King's Men, erhielt die königliche Schirmherrschaft von König James I., der nach ihrem Tod im Jahr 1603 die Nachfolge von Königin Elizabeth antrat. Diese Schirmherrschaft verschaffte Shakespeares Truppe finanzielle Unterstützung und Anerkennung.

Historische Theaterstücke und Königin Elizabeth:

Shakespeares historische Stücke, insbesondere seine Tetralogie mit „Richard II“, „Henry IV, Teil 1“, „Henry IV, Teil 2“ und „Henry V“, zeigen ein Interesse an der englischen Geschichte und Monarchie. Diese Stücke stellen Ereignisse dar, die sich während der Regierungszeit verschiedener Monarchen ereigneten, darunter auch der Vorgänger von Königin Elizabeth. Obwohl sich diese Stücke nicht direkt auf die Regierungszeit von Königin Elizabeth konzentrieren, bieten sie Einblicke in den historischen Kontext, in dem sie regierte.

Die Gloriana-Persona:

In der elisabethanischen Literatur und Poesie wurde Königin Elisabeth häufig als Symbol für Tugend, Schönheit und Weisheit dargestellt. Diese idealisierte Person war als „Gloriana“-Person bekannt, inspiriert von der Figur der Feenkönigin in Edmund Spensers epischem Gedicht „The Faerie Queene“. Während Shakespeare in seinen Stücken nicht ausdrücklich über die Gloriana-Persona schrieb, verwendeten seine Zeitgenossen diese Bildsprache häufig in ihren Werken.

Feier der Herrschaft Elisabeths:

Shakespeares Stücke zeigen Momente des Nationalstolzes, des Feierns und der patriotischen Gefühle der elisabethanischen Ära. Beispielsweise schildert er in „Heinrich V.“ den Sieg der englischen Streitkräfte in der Schlacht von Agincourt, die während der Herrschaft von König Heinrich V., einem Vorgänger von Königin Elizabeth, stattfand. Diese Darstellungen spiegeln den patriotischen Geist der Zeit wider und lassen Shakespeares Bewusstsein für den Stolz des englischen Volkes auf seine Monarchie erkennen.

Obwohl es keinen eindeutigen Beweis für eine direkte Verbindung zwischen Shakespeare und Königin Elizabeth gibt, deuten seine historischen Stücke und der breitere kulturelle Kontext der elisabethanischen Ära darauf hin, dass er mit der Monarchie und der Bedeutung der Regierungszeit von Königin Elizabeth vertraut war.

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