Marian Anderson war eine renommierte amerikanische Altistin, die in ihrer Karriere große Erfolge erzielte. Sie wurde 1897 in Philadelphia geboren und begann schon in jungen Jahren zu singen. Ihr Talent zeigte sich schon in jungen Jahren und sie erlangte schnell Anerkennung für ihre kraftvolle und ausdrucksstarke Stimme. Anderson studierte Musik an verschiedenen Institutionen und trat im Laufe ihrer Karriere in zahlreichen Konzerten auf.
Eine bemerkenswerte Leistung von Marian Anderson war ihr historischer Auftritt im Lincoln Memorial am Ostersonntag 1939. Aufgrund von Rassendiskriminierung wurde ihr zunächst die Möglichkeit verweigert, in der Constitution Hall aufzutreten, aber First Lady Eleanor Roosevelt arrangierte für sie einen Auftritt im Lincoln Stattdessen Denkmal. Diese Veranstaltung zog ein großes Publikum an und war ein bedeutender Moment in der Bürgerrechtsbewegung. Andersons Auftritt am Lincoln Memorial stellte nicht nur ihr Talent unter Beweis, sondern forderte auch die Rassentrennung und Diskriminierung in den Vereinigten Staaten heraus.
Obwohl Marian Anderson nicht direkt an der Harlem Renaissance beteiligt war, spielte sie eine wichtige Rolle bei der Förderung der afroamerikanischen Kunst und der Überwindung gesellschaftlicher Barrieren. Ihre Leistungen als Sängerin und ihre Weigerung, Diskriminierung hinzunehmen, waren für viele eine Quelle der Inspiration in einer Zeit, in der Afroamerikaner bei der Verwirklichung ihrer Träume vor großen Herausforderungen standen. Andersons Beitrag zur darstellenden Kunst und ihr Einfluss auf die Bürgerrechtsbewegung festigten ihren Platz als Ikone der amerikanischen Musik und Kultur.