1. Aus persönlichen Erfahrungen schöpfen: Hemingway diente im Ersten Weltkrieg als Krankenwagenfahrer und seine Erfahrungen hatten großen Einfluss auf den Roman. Der Protagonist, Frederic Henry, weist viele Parallelen zu Hemingways eigenen Erfahrungen auf, wie z. B. der Verwundung, der Liebe zu einer Krankenschwester und dem Erleben der Schrecken des Krieges.
2. Einstellung im Ersten Weltkrieg: Der Roman spielt in Italien und an der italienischen Front während des Ersten Weltkriegs und spiegelt Hemingways eigenes Engagement als Krankenwagenfahrer in denselben geografischen Gebieten wider.
3. Medizinischer Hintergrund: Hemingways Vater war Arzt und der Autor erlangte durch seine Erziehung einige medizinische Kenntnisse. Dieser Hintergrund beeinflusst Frederics Beruf als Arzt und verleiht den medizinischen Szenen und Erkenntnissen Authentizität.
4. Beziehung zu Catherine Barkley: Es wird angenommen, dass die Beziehung zwischen Frederic Henry und Catherine Barkley von Hemingways persönlichen Erfahrungen und Beziehungen beeinflusst wird, insbesondere von seinem turbulenten Liebesleben und seinen Kriegsromanzen.
5. Autobiografische Details: Es wird angenommen, dass bestimmte Ereignisse, Beschreibungen und Anekdoten im Roman direkt aus Hemingways Leben stammen, beispielsweise seine Erfahrungen mit Verletzungen und die italienische Landschaft.
6. Thema des Verlusts: Das übergeordnete Thema von Verlust und Sterblichkeit in „A Farewell to Arms“ spiegelt Hemingways eigene Erfahrungen mit dem Verlust von Freunden und Kameraden während des Ersten Weltkriegs wider.
Auch wenn es sich bei dem Roman nicht um eine einfache Autobiografie handelt, verknüpft er reale Ereignisse, Erfahrungen und Emotionen miteinander und macht ihn zu einem halbautobiografischen Werk, das Einblicke in Hemingways Privatleben und seine Kriegserlebnisse bietet.