* Der Freistaat Kongo: Die persönliche Kolonie Leopolds II., der Kongo-Freistaat, war ein brutales Regime, das die systematische Ausbeutung des kongolesischen Volkes und seiner Ressourcen überwachte.
* Menschenrechtsverletzungen: Das Regime war für seine schrecklichen Menschenrechtsverletzungen berüchtigt, darunter Massentötungen, Folter, Verstümmelung, Zwangsarbeit und der Einsatz von Hunger als Kontrollinstrument.
* Gummiextraktion: Der Hauptzweck der Kolonie war die Kautschukgewinnung, die durch Zwangsarbeit und Gewalt erreicht wurde. Schätzungen zufolge lag die Zahl der Todesopfer während der Herrschaft Leopolds II. zwischen 2 und 10 Millionen.
* Brutale Durchsetzung: Das Durchsetzungssystem war brutal, mit dem Einsatz von Peitschen, Schusswaffen und der Amputation von Händen als Strafe für die Nichteinhaltung von Quoten.
* Gräueltaten vertuschen: Leopold II. unternahm große Anstrengungen, um die im Kongo-Freistaat begangenen Gräueltaten zu vertuschen, indem er Propaganda einsetzte und Informationen über die wahren Zustände unterdrückte.
Während einige Historiker argumentieren, dass Leopold II. nicht allein für die im Kongo begangenen Gräueltaten verantwortlich war, sind seine Rolle als Souverän des Freistaats und seine persönliche Bereicherung durch die Ausbeutung des kongolesischen Volkes unbestreitbar.
Das Erbe Leopolds II. ist von immensem Leid und großer Ausbeutung geprägt. Er wird für seine Taten weithin verurteilt und gilt als Symbol der dunklen Seite des Kolonialismus.
Es ist wichtig zu beachten, dass es sich hierbei um ein komplexes historisches Thema mit unterschiedlichen Perspektiven und Interpretationen handelt. Die überwiegende Mehrheit der Historiker und Wissenschaftler ist sich jedoch einig, dass die Herrschaft Leopolds II. im Kongo-Freistaat von extremer Brutalität und Ausbeutung geprägt war.