Die Reaktionen von Europäern und Westlern auf Strongs Schriften wären unterschiedlich und komplex, abhängig von ihrem Hintergrund und ihren politischen Ansichten:
Mögliche positive Reaktionen:
* Nationalisten und Imperialisten: Strongs Ansichten würden wahrscheinlich bei Europäern und Westlern Anklang finden, die bereits an die Überlegenheit ihrer eigenen Kulturen und das Recht glaubten, ihren Einfluss auszuweiten.
* Missionare und religiöse Führer: Viele würden wahrscheinlich Strongs religiösem Argument für die Verbreitung des Christentums zustimmen und es als ihre Aufgabe betrachten, „primitive“ Völker zu zivilisieren.
* Geschäftsleute und Industrielle: Strongs Argumente für die Ausweitung von Märkten und die Sicherung von Ressourcen würden wahrscheinlich diejenigen ansprechen, die nach wirtschaftlichen Möglichkeiten im Ausland suchen.
Mögliche negative Reaktionen:
* Antiimperialisten und Liberale: Strongs Arbeit würde wahrscheinlich von denen verurteilt werden, die den Imperialismus als ausbeuterisch und ungerecht betrachteten. Sie stellten seine Behauptungen der angelsächsischen Überlegenheit in Frage und plädierten für das Recht anderer Kulturen, sich unabhängig zu entwickeln.
* Nationalisten aus anderen Ländern: Europäer und Westler aus Ländern, die nicht als „angelsächsisch“ gelten, würden sich wahrscheinlich durch Strongs Behauptungen über ihre eigene Unterlegenheit und das Potenzial für eine amerikanische Vorherrschaft bedroht fühlen.
* Intellektuelle und Gelehrte: Viele würden Strongs wissenschaftlichen Rassismus und sein vereinfachtes Verständnis von Kulturen und Zivilisationen kritisieren. Sie plädieren für eine differenziertere und respektvollere Sicht auf andere Gesellschaften.
Insgesamt wäre Strongs Text ein kraftvoller und kontroverser Text innerhalb der europäischen und westlichen Gesellschaft gewesen. Es spiegelte eine komplexe Kombination religiöser, kultureller und wirtschaftlicher Faktoren wider, die die Expansion der westlichen Macht vorantrieben. Während einige seine Argumente überzeugend fanden, betrachteten andere sie als Rechtfertigung für Ausbeutung und Unterdrückung. Sein Vermächtnis wird weiterhin diskutiert, und Wissenschaftler und Historiker setzen sich mit den Auswirkungen seiner Ideen auf die Geschichte des Kolonialismus und der Globalisierung auseinander.