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Was treibt Antoine im Buch Tangerine zum Handeln an und tut er es?

In dem Buch „Tangerine“ von Edward Bloor werden Antoines Handlungen hauptsächlich durch eine Kombination von Faktoren vorangetrieben:

1. Der Wunsch, seinen jüngeren Bruder Erik zu beschützen: Antoine liegt Erik sehr am Herzen und er fühlt sich für ihn verantwortlich, insbesondere nachdem Erik zum Ziel von Mobbing und Gewalt geworden ist. Zunächst versucht er, Erik zu beschützen, indem er einfach physisch anwesend ist und sich den Tyrannen entgegenstellt, doch als die Situation eskaliert, werden seine Handlungen immer verzweifelter.

2. Die Frustration und Wut über die Ungerechtigkeit, die er wahrnimmt: Antoine fühlt sich vom Schulsystem und den Machthabern zutiefst benachteiligt, insbesondere nachdem er zu Unrecht eines Verbrechens beschuldigt wird, das Erik begangen hat. Diese Ungerechtigkeit, gepaart mit dem anhaltenden Mobbing und der Gewalt, schürt seine Wut und treibt ihn zum Handeln.

3. Der Einfluss der Handlungen seines Bruders: Während Antoine versucht, Erik zu beschützen, wird er auch von Eriks eigenen Entscheidungen und Handlungen beeinflusst. Eriks zunehmende Abhängigkeit von Drogen und sein Wunsch, von den „coolen Kids“ akzeptiert zu werden, bringen Antoine in eine schwierige Lage.

Im Einzelnen macht Antoine Folgendes:

* Er verteidigt Erik vor Tyrannen, manchmal unter Einsatz körperlicher Gewalt.

* Er untersucht die Wahrheit hinter dem Verbrechen, das Erik vorgeworfen wird.

* Er stellt sich gegen Autoritätspersonen wie den Schulleiter und den Trainer, die seiner Meinung nach unfair sind.

* Er versucht Erik zu helfen, seine Drogenabhängigkeit zu überwinden.

* Er versucht, seinen Platz in der Gemeinschaft zu finden, trotz der Herausforderungen, denen er gegenübersteht.

Antoines Handlungen sind oft impulsiv und von Emotionen geprägt. Er kämpft mit seiner Wut und seinem Wunsch, Erik zu beschützen, und seine Entscheidungen führen manchmal zu unbeabsichtigten Konsequenzen. Letztendlich wird er jedoch von Liebe und Loyalität angetrieben, und sein Handeln spiegelt seinen starken Wunsch wider, das zu tun, was er für richtig hält, auch wenn das bedeutet, sich den Normen seiner Gemeinschaft zu widersetzen.

Literatur

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