Positive Aspekte:
* Humorvoll und nachvollziehbar: Das Buch fängt weiterhin die Unbeholfenheit und Ängste des Mittelschullebens ein, was bei jungen Lesern Anklang findet.
* Gregs Stimme: Jeff Kinneys charakteristischer Schreibstil mit Gregs Ich-Erzählung bleibt fesselnd und witzig.
* Zuordenbare Situationen: Die Geschichte befasst sich mit alltäglichen Kindheitserlebnissen wie Schulausflügen, familiären Konflikten und Gruppenzwang und macht sie für viele Leser nachvollziehbar.
* Einfach und ansprechend: Das Buch ist leicht zu lesen und bietet durch seine Illustrationen viel visuellen Humor.
Negative Aspekte:
* Vorhersehbare Handlung: Einige Leser finden die Geschichte vorhersehbar und es mangelt ihr an Tiefe, insbesondere im Vergleich zu früheren Büchern der Reihe.
* Wiederholter Humor: Das Buch basiert stark auf der gleichen Art von Humor wie frühere Einträge, die für Langzeitleser altbacken wirken können.
* Mangelnde Charakterentwicklung: Einige Kritiker argumentieren, dass Greg und die anderen Charaktere im Laufe der Geschichte kein nennenswertes Wachstum oder keine nennenswerten Veränderungen aufweisen.
Insgesamt:
„Diary of a Wimpy Kid:Cabin Fever“ ist eine ordentliche Ergänzung der Serie, gilt aber nicht als einer der stärksten Beiträge. Sie behält zwar den Humor und die Verlässlichkeit bei, die die Serie so beliebt gemacht haben, leidet aber auch unter vorhersehbaren Handlungssträngen und etwas repetitivem Humor. Leser, denen die Serie gefällt, werden sie wahrscheinlich unterhaltsam finden, aber diejenigen, die etwas Frischeres oder Substanzielleres suchen, werden möglicherweise enttäuscht.
Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Meinungen subjektiv sind. Viele Leser finden „Cabin Fever“ unterhaltsam, andere nicht. Letztlich lässt sich die eigene Meinung am besten herausfinden, indem man das Buch selbst liest.