So geht's:
* Tante Sponges selbsternanntes „Märtyrertum“: Tante Sponge stellt sich ständig als Opfer dar, das für James und seine Familie leidet. Sie beschwert sich über ihre Arbeit, das Essen, das sie kocht, und die allgemeine Belastung, sich um James zu kümmern. Allerdings ist ihr „Leiden“ oft selbstverschuldet und übertrieben, was sie eher zu einer Manipulatorin macht als ein wahrer Märtyrer.
* Das „Martyrium“ der Käfer: Die Käfer, insbesondere Grasshopper, erzählen davon, wie viel sie in ihrem eigenen Leben ertragen mussten. Sie sehen sich als Opfer der Umstände und müssen Herausforderungen und Nöte meistern. Bei ihrem „Martyrium“ geht es jedoch eher ums Überleben und Resilienz zu finden, anstatt das Leiden passiv zu akzeptieren.
* James' Reise: James‘ Zeit im Riesenpfirsich kann als Metapher für die Herausforderungen des Lebens gesehen werden Er muss sich seinen Ängsten stellen, lernen, mit anderen zusammenzuarbeiten und Hindernisse überwinden. Obwohl er Gefahren und Not ausgesetzt ist, erfährt er auch Freude und Wachstum, was einen positiven Umgang mit Widrigkeiten unterstreicht
Abschließend das Konzept des „Martyriums“ in „Jakobus und der Riesenpfirsich“. hängt größtenteils mit der Wahrnehmung der Charaktere über ihr eigenes Leiden zusammen und ihre Schwierigkeiten, mit herausfordernden Situationen umzugehen. Obwohl das Wort selbst nicht verwendet wird, sind die Themen Opferbereitschaft, Not und Belastbarkeit in der gesamten Geschichte im Vordergrund.