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Beschreiben Sie, was die souveräne Macht für Rousseau bedeutet.

In der Philosophie von Jean-Jacques Rousseau souveräne Macht bezieht sich auf den kollektiven Willen der Menschen in einer Gesellschaft, ausgedrückt durch einen Gesellschaftsvertrag . Es ist keine Person oder Institution, sondern das Einheitliche und Unteilbare Ausdruck des allgemeinen Willens. Hier ist eine Aufschlüsselung:

* Das allgemeine Testament: Dabei geht es nicht um die Summe individueller Wünsche, sondern um das Gemeinwohl, das Beste für die gesamte Gemeinschaft. Es basiert auf den gemeinsamen Interessen und Werten der Menschen und zielt auf das Wohlergehen des gesamten Staatswesens ab.

* Gesellschaftsvertrag: Die Grundlage souveräner Macht liegt in einem Gesellschaftsvertrag, in dem Einzelpersonen freiwillig ihre natürlichen Rechte und Freiheiten aufgeben und dafür den Schutz und die Vorteile des Lebens in einer Gesellschaft erhalten.

* Sammeltestament: Die souveräne Macht ist die Verkörperung dieses kollektiven Willens. Es repräsentiert das Gemeinwohl, nicht die Interessen einer Einzelperson oder Gruppe. Sie handelt durch Gesetze und Richtlinien, die darauf abzielen, das Wohlergehen der gesamten Gesellschaft zu fördern.

* Unteilbar und unveräußerlich: Die souveräne Macht kann nicht geteilt, delegiert oder entfremdet werden. Es gehört dem Volk als Ganzem und kann nicht auf eine Einzelperson oder Gruppe übertragen werden.

Hauptmerkmale der souveränen Macht in Rousseaus Gedanken:

* Absolut: Es ist oberstes Gebot und unterliegt keiner Einschränkung durch eine äußere Autorität, auch nicht durch den Einzelnen.

* Unveräußerlich: Eine Übertragung oder Herausgabe ist nicht möglich.

* Unteilbar: Es kann nicht geteilt oder delegiert werden.

* Basierend auf dem Allgemeinen Testament: Sie orientiert sich am Gemeinwohl, nicht am Einzelinteresse.

* Durch Gesetze ausgeübt: Sie kommt durch eine Gesetzgebung zum Ausdruck, die den allgemeinen Willen widerspiegelt.

Wichtige Punkte:

* Nicht dasselbe wie Regierung: Die souveräne Macht unterscheidet sich von der Regierung, die für die Umsetzung des Willens des Souveräns verantwortlich ist.

* Legitimität: Die souveräne Macht ist legitim, weil sie durch den Gesellschaftsvertrag auf der Zustimmung der Regierten beruht.

* Demokratie: Rousseaus Konzept der souveränen Macht ist von zentraler Bedeutung für sein Argument für eine direkte Demokratie, in der das Volk direkt am Entscheidungsprozess beteiligt ist.

Rousseaus Theorie der souveränen Macht ist komplex und wurde unterschiedlich interpretiert. Grundsätzlich wird jedoch der Gemeinschaftswille betont als ultimative Quelle politischer Autorität und die Bedeutung des allgemeinen Wohls bei der Steuerung politischen Handelns.

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