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Hat John Milton Broschüren geschrieben, in denen er den Tod von Königen befürwortet?

John Milton schrieb keine Broschüren, in denen er den Tod von Königen befürwortete. Er war ein starker Befürworter des Republikanismus und lehnte die Monarchie ab, befürwortete jedoch keinen Königsmord (die Ermordung eines Königs).

Hier ist der Grund:

* Milton war ein überzeugter Verfechter der Freiheit und der Meinungsfreiheit aber er glaubte an Rechtsstaatlichkeit und ein ordnungsgemäßes Verfahren. Er plädierte für das Recht des Volkes, sich der Tyrannei zu widersetzen, unterstützte jedoch nicht die außergerichtliche Tötung von Monarchen.

* Miltons Ansichten über die Monarchie waren komplex und differenziert. Er glaubte, dass das Volk das Recht habe, einen tyrannischen König zu stürzen, aber er glaubte auch, dass der König der Rechtsstaatlichkeit unterworfen sein sollte.

* Miltons berühmtestes Werk, *Paradise Lost*, ist eine komplexe Erforschung der Natur von Gut und Böse, Macht und Autorität. Er befürwortet in diesem Werk nicht ausdrücklich den Tod von Königen, obwohl seine Ansichten über die Natur der Macht als Kritik an der Monarchie interpretiert werden könnten.

Es ist wichtig anzumerken, dass Milton zwar keinen Königsmord befürwortete, aber ein lautstarker Kritiker der Monarchie war. Er verfasste zahlreiche Broschüren und Abhandlungen, in denen er sich gegen die Politik von König Karl I. aussprach und die Sache der Parlamentarier während des Englischen Bürgerkriegs unterstützte. Seine Argumente konzentrierten sich jedoch auf den Machtmissbrauch und die Notwendigkeit einer Verfassungsreform, nicht auf die Ermordung des Königs.

Es ist auch wichtig, zwischen Miltons Ansichten und den Handlungen anderer Revolutionäre zu unterscheiden. Während sich während des Englischen Bürgerkriegs einige Personen für den Tod von König Karl I. aussprachen, tat Milton selbst dies nicht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass John Milton zwar ein heftiger Kritiker der Monarchie und ein starker Verfechter des Republikanismus war, den Tod von Königen jedoch nicht befürwortete. Seine Ansichten über die Monarchie waren komplex und differenziert, und er glaubte an die Rechtsstaatlichkeit und das Recht des Volkes, sich der Tyrannei zu widersetzen, aber nicht, sich an außergerichtlichen Tötungen zu beteiligen.

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