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Welche Möglichkeiten hatte Edgar der Athling im Jahr 1066?

Die Möglichkeiten von Edgar dem Ætheling im Jahr 1066 waren eine Mischung aus Potenzial und Einschränkungen:

Potenzielle Chancen:

* Anspruch auf den Thron: Edgar war der engste männliche Verwandte des verstorbenen Königs Edward dem Bekenner, was ihn nach englischem Brauch zum rechtmäßigen Erben machte. Dies verschaffte ihm einen starken Anspruch auf den Thron, insbesondere mit der Unterstützung der mächtigen Earl Edwin und Earl Morcar.

* Beliebtheit: Obwohl es ihm an Erfahrung mangelte, war Edgar ein junger Mann aus edler Abstammung. Er trug den Titel „Ætheling“, was seinen königlichen Status bedeutete und ihm ein gewisses Maß an Unterstützung in der Bevölkerung verschaffte.

* Ausländische Allianzen: Edgar hatte einige Zeit im Exil in Ungarn und Schottland verbracht und potenzielle Allianzen mit ausländischen Herrschern geschmiedet, die ihm militärische Unterstützung anbieten konnten.

* Unterstützung des englischen Adels: Viele englische Adlige, insbesondere diejenigen, die den normannischen Einfluss ablehnten, waren bereit, Edgar zu unterstützen. Dazu gehörten mächtige Persönlichkeiten wie die Earls of Mercia und Northumbria.

Einschränkungen:

* Mangelnde Erfahrung: Im Jahr 1066 war Edgar erst etwa 16 Jahre alt. Ihm fehlten die Erfahrung und der politische Scharfsinn, die nötig waren, um ein Königreich in Krisenzeiten zu verwalten.

* Schwache Führung: Edgars Anhänger waren gespalten und es fehlte ihnen die nötige Einigkeit, um Wilhelm dem Eroberer wirksam entgegenzutreten.

* Normannische Macht: Wilhelm verfügte über eine beeindruckende Armee und hatte einen Anspruch auf den Thron, der auf Edwards Versprechen und seiner eigenen militärischen Macht beruhte. Er war ein geschickter und rücksichtsloser Anführer, und sein Sieg bei Hastings festigte seine Macht.

* Ausländische Allianzen: Obwohl Edgar einige ausländische Allianzen unterhielt, waren diese weitgehend unerprobt und erwiesen sich letztendlich als unzureichend.

* Unsicherer Support: Während einige englische Adlige Edgar unterstützten, zögerten viele, gegen einen mächtigen Eindringling wie William zu kämpfen.

Ergebnis:

Trotz seines potenziellen Anspruchs und einer gewissen Unterstützung wurden Edgars Möglichkeiten letztendlich durch seine Jugend, die Stärke von Williams Streitkräften und das Fehlen eines einheitlichen englischen Widerstands begrenzt. Edgars mangelnde Führung und der normannische Sieg bei Hastings führten dazu, dass er aus England floh. Er würde den Rest seines Lebens im Exil verbringen und nie wieder den Thron besteigen.

Obwohl Edgar der Ætheling einen potenziellen Anspruch auf den Thron hatte und eine gewisse Unterstützung in der Bevölkerung genoss, machten sein Mangel an Erfahrung, die normannische Invasion und die Spaltungen innerhalb der englischen Reihen letztendlich seine Chancen, König von England zu werden, zunichte.

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