1. Propagandafilme: Die Studios produzierten Filme mit patriotischen Themen und Handlungssträngen, die darauf abzielten, die Moral zu stärken, Kriegsanleihen zu fördern und die Unterstützung für die Kriegsanstrengungen zu fördern. Beispiele hierfür sind „Casablanca“ (1942), „Mrs. Miniver“ (1942) und „This is the Army“ (1943).
2. Wochenschauen und Dokumentationen: Die Studios produzierten Wochenschauen und Dokumentationen, die dem Publikum in den USA und im Ausland Nachrichten und Informationen über den Krieg lieferten. Diese Wochenschauen wurden an Kinos verteilt und auch vom US-Militär gezeigt.
3. Trainingsfilme: Die Studios produzierten Trainingsfilme für das US-Militär, die verschiedene Themen wie Kampftaktiken, Ausrüstungsgebrauch und Überlebensfähigkeiten abdeckten. Diese Filme trugen dazu bei, Soldaten und anderes Militärpersonal auf Kampfsituationen vorzubereiten.
4. USO-Touren: Viele Schauspieler, Schauspielerinnen und andere Prominente gingen auf USO-Tourneen, um im Ausland stationierte amerikanische Truppen zu unterhalten. Diese Touren sorgten für den dringend benötigten Moralschub der Truppen, die während des Krieges weit weg von zu Hause waren.
5. Spendenaktionen und Kriegsanleihe-Kampagnen: Die Studios beteiligten sich an Spendenaktionen und förderten den Verkauf von Kriegsanleihen zur Unterstützung der Kriegsanstrengungen. Schauspieler und Schauspielerinnen traten oft in Werbespots und öffentlichen Bekanntmachungen auf und ermutigten die Öffentlichkeit, sich zu beteiligen.
6. Unterstützung für kriegsbedingte Anliegen: Die Studios spendeten an kriegsbezogene Wohltätigkeitsorganisationen wie das Rote Kreuz und das War Production Board. Sie erlaubten auch die Nutzung ihrer Einrichtungen für kriegsbezogene Zwecke, etwa zur Unterbringung von Militärpersonal und zur Herstellung von Kriegsmaterial.
7. Technologische Innovationen: Hollywood-Studios trugen zur Entwicklung und Verbesserung von Film- und Tontechnologien bei, die später vom Militär für Anwendungen wie Luftaufnahmen, Trainingssimulationen und Propaganda genutzt wurden.
Insgesamt leisteten die Hollywood-Studios im Zweiten Weltkrieg einen wesentlichen Beitrag zu den Kriegsanstrengungen der USA, indem sie ihre kreativen Talente und Ressourcen nutzten, um das Land zu unterstützen und die Moral sowohl der Zivilbevölkerung als auch des Militärpersonals zu stärken.