1. Verarbeitungskomplexität: Kodachrom benötigte einen komplexen, mehrstufigen und zeitaufwändigen Verarbeitungsverfahren, der nur von speziellen Labors durchgeführt werden konnte. Dieser begrenzte Zugang und die Kosten für die Entwicklung des Films erhöht.
2. Empfindlichkeit: Das frühe Kodachrom war relativ langsam (niedrig ISO), was es schwierig machte, bei schlechten Lichtverhältnissen zu schießen, ohne ein Stativ oder Blitz zu verwenden. Dies begrenzte seine Vielseitigkeit in bestimmten Situationen.
3. Farbbalance: Die Farbbalance von Kodachrom war recht empfindlich gegenüber der verwendeten Lichtart. Während der Film für Tageslicht ausgelegt war, konnte er bei Verwendung künstlicher Lichtquellen ungenaue Farben erzeugen.
4. Getreide: Kodachrom, insbesondere die früheren Versionen, könnte bemerkenswerte Getreide aufweisen, insbesondere bei höheren ISOs. Dies beschränkte die Fähigkeit des Films, feinkörnige und detaillierte Bilder zu produzieren.
5. Farbtreue: Während Kodachrome für seine genaue Farbwiedergabe bekannt war, war es nicht immer perfekt. Frühe Versionen kämpften manchmal mit der Reproduktion bestimmter Farben, insbesondere der Hauttöne, die zu rötlich erscheinen konnten.
6. Verfügbarkeit: Kodachrom war nicht immer in allen Formaten und Größen verfügbar, was die Verwendung für bestimmte Arten von Fotografie einschränken konnte.
7. Kosten: Im Vergleich zu anderen Farbfilmen seiner Zeit war Kodachrome deutlich teurer. Dies könnte ein Hindernis für budgetbewusste Fotografen sein.
8. Begrenzter Breitengrad: Kodachrom hatte einen relativ engen Expositionsbreitengrad, was bedeutet, dass es anfälliger für Über- und Unterbelichtung war. Dies erforderte eine genauere Expositionskontrolle und beschränkte die kreative Freiheit der Fotografen.
9. Haltbarkeitsleben: Während Kodachrome für seine außergewöhnliche Archivstabilität bekannt war, hatte es eine begrenzte Haltbarkeit. Dies bedeutete, dass die Speicherung des Films für längere Zeiträume seine Qualität beeinträchtigen konnte.
10. Begrenzte Farbumfang: Im Vergleich zu modernen Digitalkameras und einigen anderen Filmaktien war Kodachromes Farbumfang begrenzter. Dies bedeutete, dass bestimmte Farben nicht genau reproduziert werden konnten.
Diese Nachteile wurden allmählich durch Verbesserungen des Formulierungs- und Herstellungsprozesses des Films behandelt. Selbst die späteren Versionen von Kodachrom behielten jedoch einige dieser Eigenschaften bei.