Zu den Schlüsselfiguren, die die Bedeutung von Regeln und Vorschriften in den Arbeitsbeziehungen betonten, gehören jedoch:
* John Dunlop: Sein „Systemmodell“ der Arbeitsbeziehungen betonte die Bedeutung von „Akteuren“, „Kontexten“ und „Regeln“ bei der Gestaltung der Beziehungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern.
* Arthur Ross: Seine Arbeit zum Thema „Tarifverhandlungen“ konzentrierte sich stark auf den Prozess der Festlegung von Regeln und Vereinbarungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern.
* Richard Hyman: Er kritisierte traditionelle Modelle der Arbeitsbeziehungen und argumentierte, dass diese oft formale Regeln überbetonen und die Komplexität von Machtdynamiken und sozialen Interaktionen vernachlässigen.
Das Konzept der Arbeitsbeziehungen als Regelsetzungsprozess hat seine Wurzeln auch in der Entwicklung von Tarifverhandlungen, bei denen es grundsätzlich um die Schaffung eines Systems vereinbarter Regeln für das Arbeitsverhältnis geht.
Letztendlich ist es zutreffender zu sagen, dass das Verständnis der Arbeitsbeziehungen als Regelsetzungsprozess ein Produkt der Entwicklung des Fachgebiets ist, mit Beiträgen vieler Einzelpersonen und Perspektiven.