Arts >> Kunst und Unterhaltung >  >> Filme & Fernsehen >> Seifenopern

Was war der Aberglaube der Tudor-Seeleute?

Tudor-Seeleute waren wie Seefahrer aller Zeiten zutiefst abergläubisch und glaubten an eine Welt voller unsichtbarer Kräfte und Vorzeichen, die sowohl Glück als auch Unglück bringen könnten. Hier sind einige ihrer häufigsten Aberglauben:

Allgemeiner Aberglaube:

* Pech:

* Schwarze Katzen: Diese galten an Land als Glücksbringer, auf See jedoch als Unglücksbringer.

* Eine einzelne Elster sehen: Das war ein Zeichen des Todes.

* Eine Frau an Bord eines Schiffes: Es wurde angenommen, dass es Unglück brachte, eine Frau an Bord zu haben.

* Salz verschütten: Dies wurde als schlechtes Omen angesehen und die Seeleute warfen sich eine Prise Salz über die linke Schulter, um dem entgegenzuwirken.

* Pfeifen: An Bord von Schiffen pfiffen die Seeleute nicht, da man glaubte, dass dies den Wind anlocken würde.

* Viel Glück:

* Hufeisen: Dies war ein gewöhnlicher Glücksbringer.

* Vierblättriges Kleeblatt: Dies war ein weiteres Glückssymbol, das vor bösen Geistern schützen sollte.

* Tragen eines Eherings: Dies sollte den Träger vor dem Ertrinken schützen.

* Eine Münze über Bord werfen: Dies war eine Möglichkeit, die Meeresgötter zu besänftigen und eine sichere Reise zu gewährleisten.

* Das Meer und seine Kreaturen:

* Eine Meerjungfrau sehen: Dies war ein Zeichen des Glücks und wurde oft mit Überfluss in Verbindung gebracht.

* Das Lied einer Sirene hören: Dies war ein gefährliches Omen, da es Seeleute in den Tod locken konnte.

* Ein Delphin, der einem Schiff folgt: Das war ein gutes Zeichen, da man dachte, Delfine seien freundlich und beschützerisch gegenüber Seeleuten.

* Begegnung mit einem Sturm: Dies wurde oft als Strafe der Götter oder als Zeichen des Unglücks angesehen.

Astrologie und die Sterne:

* Die Mondphasen: Die Mondphasen wurden genau beobachtet und die Seeleute glaubten, dass sie das Wetter und die Meeresbedingungen beeinflussten.

* Die Sterne: Seeleute nutzten die Sterne zur Navigation, glaubten aber auch, dass bestimmte Sternbilder eine besondere Bedeutung hätten.

* Planeten: Es wurde angenommen, dass Planeten das Schicksal der Menschen auf See beeinflussen.

Anderer Aberglaube:

* Eine Bibel bei sich tragen: Dies war für Seeleute eine übliche Art, Schutz bei Gott zu suchen.

* Vor einer Reise ein Gebet sprechen: Seeleute beteten oft für eine sichere Reise.

* Der „Fluch der Meerjungfrau“: Dies war der Glaube, dass ein Seemann, wenn er eine Meerjungfrau sah, zu einem nassen Grab verdammt wäre.

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass dies nur einige der vielen Aberglauben der Tudor-Seeleute sind. Ihr Glaube wurde oft von Folklore, religiösen Lehren und ihren Erfahrungen auf See beeinflusst.

Seifenopern

Related Categories