Clifford Pyncheon „betritt“ das Haus mit den sieben Giebeln nicht wirklich im typischen Sinne. Er ist aus dem Gefängnis entlassen nachdem er 30 Jahre lang zu Unrecht inhaftiert war, kehrt er in das Haus seiner Vorfahren zurück, das er nach dem Tod seines Cousins, Richter Pyncheon, erbt.
Seine Rückkehr ins Haus ist bedeutsam, weil:
* Es stellt die Rückkehr der Vergangenheit dar: Die Geschichte der Familie Pyncheon voller Gier, Grausamkeit und Ungerechtigkeit ist im Haus selbst verkörpert. Cliffords Ankunft ist ein symbolisches Wiedererwachen dieses Erbes.
* Es beleuchtet die Themen Schuld und Erlösung: Cliffords Inhaftierung ist eine direkte Folge der Sünden seiner Familie. Seine Rückkehr in das Haus bietet ihm trotz seiner dunklen Geschichte die Gelegenheit, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen und vielleicht eine Form der Erlösung zu erreichen.
* Es bereitet die Bühne für die Entfaltung der Handlung des Romans: Cliffords Ankunft löst eine Kette von Ereignissen aus, die letztendlich zum Untergang der Familie Pyncheon und zum Abbau ihrer Unterdrückungsmacht führen wird.
Es ist wichtig zu beachten, dass Clifford nicht einfach das Haus betritt; er tritt zurück in eine Welt das von der Vergangenheit seiner Familie geprägt ist und nun durch seine Anwesenheit neu gestaltet wird.