1. Lichtmikroskopie :
- Verwendet sichtbares Licht zur Beleuchtung von Proben.
- Hellfeldmikroskopie:Grundlegende Technik, bei der Licht durch die Probe fällt und das Bild direkt ohne Verfärbung betrachtet wird.
- Dunkelfeldmikroskopie:Spezielle Beleuchtungstechnik, die den Kontrast erhöht, indem sie direktes Licht blockiert und die Probe von den Seiten beleuchtet.
2. Fluoreszenzmikroskopie :
- Verwendet fluoreszierende Farbstoffe oder Flecken, die Licht emittieren, wenn sie bestimmten Wellenlängen ausgesetzt werden.
- Erfordert ein Fluoreszenzmikroskop, das mit speziellen Filtern und einer Lichtquelle ausgestattet ist, die die entsprechende Wellenlänge emittiert.
- Ermöglicht die Visualisierung spezifischer Strukturen oder Moleküle in Zellen.
3. Phasenkontrastmikroskopie :
- Nutzt Phasenverschiebungen in Lichtwellen, um einen Kontrast zwischen verschiedenen Teilen der Probe zu erzeugen.
- Verbessert die Sichtbarkeit transparenter oder farbloser Objekte ohne Fleckenbildung.
4. Differenzieller Interferenzkontrast (DIC) :
- Eine weitere Technik, die Lichtwellen nutzt, um Kontraste zu erzeugen, indem sie Unterschiede im Brechungsindex verschiedener Zellstrukturen hervorhebt.
5. Elektronenmikroskopie :
- Verwendet Elektronenstrahlen anstelle von Licht, um viel höhere Vergrößerungen und Auflösungen zu erzielen.
- Transmissionselektronenmikroskopie (TEM):Elektronen passieren die Probe und erzeugen detaillierte interne Strukturen.
- Rasterelektronenmikroskopie (REM):Elektronen scannen die Oberfläche der Probe und erzeugen 3D-Bilder.
6. Rastersondenmikroskopie :
- Umfasst Techniken wie Rasterkraftmikroskopie (AFM) und Rastertunnelmikroskopie (STM).
- Scannt mit einer scharfen Sonde die Oberfläche einer Probe und erstellt so ein 3D-Bild auf atomarer Ebene.
Dies sind einige grundlegende Techniken der Mikroskopie, jede mit ihren eigenen Vorteilen und Anwendungen. Die Wahl der Technik hängt von der konkreten Forschungsfrage und dem gewünschten Detail- und Informationsgrad ab.