Das moderne Konzept der Pantomime, insbesondere in Form der stillen Theateraufführung, wird jedoch häufig dem französischen Schauspieler Jean-Gaspard Deburau (1796–1846) zugeschrieben. Deburau machte die Figur des Pierrot populär, eines traurigen Clowns mit weißem Gesicht, der hauptsächlich durch Gesten und Bewegungen kommunizierte. Seine Auftritte im frühen 19. Jahrhundert in Paris erfreuten sich großer Beliebtheit und beeinflussten nachfolgende Generationen von Pantomimen.
Während die Wurzeln der Pantomime bis in die Antike zurückreichen, wird die Entwicklung der modernen Pantomime als eigenständige Theaterkunstform Jean-Gaspard Deburau im frühen 19. Jahrhundert zugeschrieben.