1. Verklärte Nacht (1899):Dieses Kammerwerk für Streichsextett basiert auf einem Gedicht von Richard Dehmel. Es handelt sich um ein Frühwerk Schönbergs, das er vor seinem Übergang zur Zwölftonkomposition schrieb, der den Beginn der Atonalität in der westlichen klassischen Musik markierte. Das Stück spiegelt einen spätromantischen Stil mit üppigen Harmonien, komplexen Texturen und dramatischer emotionaler Ausdruckskraft wider.
2. Pierrot Lunaire (1912):Eine Reihe von 21 Melodramen für Gesang und Instrumentalensemble. Schönbergs Pierrot Lunaire gilt als wegweisende Komposition des 20. Jahrhunderts. Anstelle eines traditionellen Orchesters besteht das Ensemble aus einer kleinen Kammergruppe bestehend aus Flöte, Klarinette, Bassklarinette, Violine, Bratsche, Cello und Klavier. Das Werk beinhaltet die Sprechstimme, eine Technik, bei der der Sänger zwischen Sprechen und Singen wechselt und so den deklamatorischen Charakter des Textes betont. Pierrot Lunaire ist bekannt für seinen innovativen Einsatz von Atonalität, instrumentaler Farbe und seine eindrucksvolle Darstellung der Poesie.