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Was zeigt am besten, dass das Monster am Ende von Frankenstein seine Menschlichkeit erlangt hat?

Es ist eine komplexe Frage, da die „Menschlichkeit“ des Monsters selbst am Ende von *Frankenstein* umstritten ist. Obwohl er Anzeichen von Empathie und Mitgefühl zeigt, werden seine Handlungen immer noch von einem tiefen Gefühl der Isolation, Wut und Verzweiflung bestimmt. Hier sind einige Argumente für und gegen die „Gewinnung von Menschlichkeit“ durch das Monster:

Argumente dafür, dass das Monster Menschlichkeit erlangt:

* Mitgefühl für die Familie De Lacey: Die Interaktionen des Monsters mit der Familie De Lacey zeigen seine Fähigkeit, Mitgefühl und Liebe zu empfinden. Er lernt ihre Sprache, beobachtet ihren Lebensstil und möchte wirklich Teil ihres Lebens sein. Er riskiert sogar seine eigene Sicherheit, um sie vor Schaden zu bewahren.

* Trauer um seinen Schöpfer: Die Trauer des Monsters über Victors Tod ist zwar von Wut geprägt, zeigt aber die Fähigkeit zu emotionaler Tiefe und komplexen Gefühlen. Er erkennt Victors Rolle in seinem Leiden an, trauert aber immer noch um seinen Tod.

* Suche nach Verständnis: Die letzte Rede des Monsters an Walton ist ein Plädoyer für Verständnis und Akzeptanz. Er offenbart seine inneren Kämpfe und drängt Walton, aus seinen Erfahrungen zu lernen, was auf den Wunsch nach Verbindung und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft schließen lässt.

Argumente gegen die Erlangung der Menschheit durch das Monster:

* Gewalt und Rache: Die Mord- und Gewalttaten des Monsters gegen Victor und seine Lieben, auch wenn sie von Schmerzen getrieben sind, zeigen eine dunkle Seite seiner Natur. Er wählt Rache statt friedlicher Lösung.

* Mangelnde Reue: Die Handlungen des Monsters sind zwar durch seine wahrgenommene Ungerechtigkeit motiviert, es mangelt ihnen jedoch an echter Reue oder Bedauern. Er rechtfertigt seine Gewalt und sieht sich weiterhin als Opfer.

* Letzte Worte der Verzweiflung: Seine letzten Worte an Walton drücken ein Gefühl der Niederlage und Hoffnungslosigkeit aus und deuten auf eine tief sitzende Verzweiflung hin, die möglicherweise nicht überwunden werden kann.

Letztendlich hängt die Interpretation der „Menschlichkeit“ des Monsters von der Perspektive des Lesers ab.

* Manche mögen argumentieren, dass seine Fähigkeit zu Liebe und Empathie trotz seiner Fehler seine Menschlichkeit beweist.

* Andere betonen vielleicht seine destruktiven Taten und seinen Mangel an Reue und kommen zu dem Schluss, dass er immer noch ein monströses Geschöpf ist.

Die Zweideutigkeit des Charakters des Monsters, selbst am Ende des Romans, ist Teil dessen, was „Frankenstein“ zu einem so kraftvollen und dauerhaften Werk macht. Es wirft Fragen über die Natur der Menschheit, die Konsequenzen unseres Handelns und das Potenzial für Erlösung auf.

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