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Was erzählt Ödipus über seine Vergangenheit, um seine Angst zu erklären?

In Sophokles‘ Theaterstück „Oedipus Rex“ erklärt Ödipus in Akt 1, Szene 1, seine Vergangenheit, um die Grundlage für seine Angst zu schaffen. Er beginnt mit der Erzählung einer Prophezeiung, die er als junger Mann vom Orakel in Delphi erhielt. Die Prophezeiung besagte, dass er seinen Vater töten und seine Mutter heiraten würde. Um diesem Schicksal zu entgehen, floh Ödipus aus seiner Heimatstadt Korinth und landete in Theben.

Dort löste er das Rätsel der Sphinx und wurde zum König ernannt. Er heiratete auch Iokaste, die Königin von Theben, die seine Mutter sein sollte. Ödipus wusste nichts von diesen Tatsachen, bis eine Pest Theben heimsuchte. Um die Ursache der Pest herauszufinden, konsultierte Ödipus den Seher Tiresias, der die Wahrheit über seine Abstammung enthüllte.

Ödipus ist dann von Entsetzen und Schuldgefühlen erfüllt und erzählt seine Vergangenheit, um seine Angst zu erklären. Er befürchtet, dass er für die Verbrechen bestraft wird, die er unwissentlich begangen hat – Vatermord und Inzest – und er erwartet die baldige Erfüllung der Prophezeiung, die ihn seit seiner Jugend verfolgt.

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