Hier ist eine Aufschlüsselung, wie sich dieses Thema in der Geschichte manifestiert:
* Ungelöstes Trauma: Die Geschichte dreht sich um die Protagonistin, Frau Van Hopper, die zutiefst von einer früheren Beziehung mit einem Mann namens „dem Dämonenliebhaber“ verfolgt wird, der während des Zweiten Weltkriegs verschwunden ist. Sie erhielt Briefe von ihm, in denen er ihr die Rückkehr versprach, was er jedoch nie tat, was bei ihr ein anhaltendes Gefühl der Verlassenheit und Unsicherheit hinterließ.
* Die Rückkehr der Vergangenheit: Die Geschichte spielt am Jahrestag des Tages, an dem ihr Geliebter für tot gehalten wurde. Ein fremder Mann erscheint vor ihrer Tür und behauptet, der vermisste Liebhaber zu sein. Dadurch entsteht ein schreckliches Szenario, in dem Frau Van Hopper gezwungen ist, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, die sie verzweifelt zu begraben versuchte.
* Die Bedrohung der Vergangenheit: Die Rückkehr des „Dämonenliebhabers“ symbolisiert die Fähigkeit der Vergangenheit, wieder aufzutauchen und die Gegenwart zu stören. Seine Anwesenheit ist beunruhigend und bedrohlich und stellt Mrs. Van Hoppers fragiles Sicherheitsgefühl und ihre sorgfältig konstruierte Realität in Frage.
* Mehrdeutigkeit und Unsicherheit: Die Geschichte hinterlässt beim Leser ein Gefühl der Mehrdeutigkeit und enthüllt nie explizit die wahre Identität des Besuchers. Dies lässt den Leser über die Möglichkeit nachdenken, dass die Vergangenheit nicht das ist, was sie scheint, und dass der „Dämonenliebhaber“ eine Manifestation von Mrs. Van Hoppers eigener Schuld und unterdrückten Gefühlen sein könnte.
Letztendlich untersucht „The Demon Lover“, wie sich ungelöste Traumata, unterdrückte Erinnerungen und das anhaltende Gewicht der Vergangenheit auf die Gegenwart auswirken und ein Gefühl von Paranoia, Angst und Unsicherheit erzeugen können.