Allerdings hat Dexter auch einen strengen Moralkodex, den er befolgt und den er als seinen „dunklen Passagier“ bezeichnet. Dieser Kodex erlaubt ihm nur, diejenigen zu töten, von denen er glaubt, dass sie wirklich den Tod verdienen, wie etwa Vergewaltiger, Mörder und andere Gewaltverbrecher, die dem Justizsystem entkommen sind. Seiner Meinung nach erweist er der Welt einen Dienst, indem er sie von diesen Individuen befreit, von denen er glaubt, dass sie andernfalls weiterhin anderen schaden würden.
Darüber hinaus zeigt Dexter eine für einen Serienmörder ungewöhnliche Fähigkeit zu Empathie und Mitgefühl. Er hat eine enge Beziehung zu seiner Schwester Debra und zeigt oft Sorge und Fürsorge für seine Familie und Freunde. Er zeigt auch Reue und Schuldgefühle wegen seiner Taten, was darauf hindeutet, dass er nicht ganz ohne moralisches Gewissen ist.
Letztendlich ist die Frage, ob Dexter gut oder böse ist, eine komplexe Frage, die auf unterschiedliche Weise diskutiert und interpretiert werden kann. Es gibt auf beiden Seiten überzeugende Argumente, und es liegt an jedem einzelnen Zuschauer, zu entscheiden, wo er zu diesem Thema steht.