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Was hielt Eliezer während des brutalen Marsches am Laufen?

Eliezer Wiesel, der Autor von „Night“, beschreibt in seinen Memoiren seine Erfahrungen während des brutalen Todesmarsches von Auschwitz nach Buchenwald. Er erwähnt nicht ausdrücklich eine bestimmte Sache, die ihn am Laufen gehalten hat, deutet aber auf mehrere Faktoren hin, die wahrscheinlich zu seinem Überleben beigetragen haben:

* Hoffnung: Während die Hoffnung oft zerbrechlich und flüchtig war, klammerte sich Eliezer an die Möglichkeit der Befreiung, angetrieben durch die kleinen freundlichen Taten, die er miterlebte, und das Flüstern von Gerüchten über die Annäherung alliierter Streitkräfte.

* Instinkt: Eliezer beschreibt den Marsch als einen Kampf ums Überleben, bei dem sein Körper fast instinktiv handelte, angetrieben von dem Urbedürfnis, am Leben zu bleiben. Er ging über seine Grenzen hinaus und verließ sich dabei auf seine körperliche Stärke und Willenskraft.

* Bruderschaft: Das gemeinsame Leid und die Härte des Marsches förderten das Kameradschaftsgefühl unter den Gefangenen. Sie unterstützten sich gegenseitig, teilten Essen und sprachen ermutigende Worte. Diese gemeinsame Erfahrung vermittelte ein Gefühl der Solidarität und des Ziels.

* Speicher: Eliezer erinnerte sich oft an sein früheres Leben und schöpfte Kraft aus den Erinnerungen seiner Familie und seiner Lieben. Diese Erinnerungen dienten ihm selbst inmitten der Verzweiflung als Erinnerung daran, wofür er kämpfte.

Es ist wichtig anzumerken, dass Eliezers Erfahrung zutiefst persönlich war und es keinen einzigen Faktor gab, der ihn am Laufen hielt. Sein Überleben war wahrscheinlich eine Kombination dieser Faktoren, gepaart mit einer unnachgiebigen Entschlossenheit zu leben.

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