1. Eindämmung: Das Establishment kooptierte und absorbierte oft rebellische kulturelle Bewegungen. Die Musikindustrie hat Rock'n'Roll schnell kommerzialisiert und zu einem profitablen Unternehmen gemacht. Dieser Prozess hat einen Teil seines subversiven Potenzials entschärft.
2. Kommerzialisierung: Die Musikindustrie hat Rock'n'Roll zu einem Produkt gemacht und ihn zu einem Produkt gemacht, wobei sie oft eher seinen Unterhaltungswert als seine politische oder rebellische Botschaft betonte.
3. Verschiedene Interpretationen: Rock'n'Roll-Musik wurde von verschiedenen Menschen unterschiedlich interpretiert und konsumiert. Nicht alle Zuhörer teilten die gleichen gegenkulturellen oder politischen Ansichten.
4. Begrenztes Publikum: Obwohl sich Rock’n’Roll großer Beliebtheit erfreute, wurde er immer noch vor allem von jungen Leuten konsumiert und erreichte nicht unbedingt die gesamte Bevölkerung.
5. Fragmentierung: Die gegenkulturelle Bewegung war vielfältig und dezentralisiert, wobei verschiedene Fraktionen oft unterschiedlicher Meinung über Ziele und Strategien waren. Dies machte es schwierig, eine einheitliche Front zu präsentieren.
6. Unterdrückung: Das Establishment könnte verschiedene Formen der Repression einsetzen, um den Einfluss des Rock'n'Roll einzudämmen, etwa Zensur, gesetzliche Beschränkungen und polizeiliche Überwachung.
7. Kulturelle Assimilation: Im Laufe der Zeit wurde Rock and Roll in die Mainstream-Kultur aufgenommen und verlor etwas von seiner subversiven Wirkung.
Es ist wichtig zu erkennen, dass die Auswirkungen des Rock'n'Roll über den direkten politischen Sturz hinausgingen. Es spielte eine bedeutende Rolle für den kulturellen Wandel, das soziale Bewusstsein und den individuellen Selbstausdruck, löste jedoch nicht unbedingt die Auflösung des Establishments in der Art und Weise aus, wie manche Musiker es sich vielleicht erhofft hatten.