1. Instrumente: Indische Musik ist für die Verwendung traditioneller Instrumente wie Sitar, Tabla, Sarangi und Santoor bekannt. Die philippinische Musik hingegen umfasst eine Vielzahl von Instrumenten, darunter Gitarre, Ukulele, Bambusflöte und Schlagzeug.
2. Rhythmen: Indische Musik weist oft komplexe rhythmische Muster mit Polyrhythmen und komplizierten Taktarten auf. Philippinische Musik hat zwar auch eine reiche rhythmische Tradition, weist jedoch tendenziell eine einfachere und geradlinigere Rhythmusstruktur auf.
3. Melodie: Indische Melodien zeichnen sich häufig durch die Verwendung von Mikrotönen aus, bei denen es sich um kleinere Intervalle als die standardmäßigen westlichen Halbtöne handelt. Philippinische Melodien hingegen sind typischerweise eher pentatonisch und konzentrieren sich auf fünf Haupttöne.
4. Harmonie: In der indischen Musik wird häufig ein Bordun verwendet, bei dem es sich um eine gehaltene Note oder einen Akkord handelt, der als harmonische Grundlage dient. In der philippinischen Musik hingegen werden oft komplexere Harmonien verwendet, darunter Akkorde und Gegenmelodien.
5. Gesangsstile: Indische Musik bietet eine breite Palette an Gesangsstilen, darunter klassische Musik, Volksmusik und Popmusik. In der philippinischen Musik gibt es außerdem ein vielfältiges Spektrum an Gesangsstilen, darunter traditionelle Volkslieder, Kundiman (Liebeslieder) und moderne Popmusik.
6. Kulturelle Einflüsse: Indische Musik wurde im Laufe der Geschichte von verschiedenen Kulturen beeinflusst, darunter persische, arabische und westliche Musik. Die philippinische Musik wurde von spanischen, amerikanischen und südostasiatischen Musiktraditionen beeinflusst.
Trotz ihrer Unterschiede teilen sowohl indische als auch philippinische Musik eine gemeinsame Liebe für Rhythmus, Melodie und Geschichtenerzählen. Sie sind sowohl reiche als auch ausdrucksstarke Kunstformen, die die Kulturen und Traditionen ihrer jeweiligen Länder widerspiegeln.