- Weniger Spannuten führen zu höheren Materialabtragsraten und machen sie für Schruppoperationen effizienter.
- Erzeugt größere Späne, was beim Schneiden weicher Materialien von Vorteil sein kann, die dazu neigen, die Schneidkanten von Werkzeugen mit mehr Spannuten zu verkleben.
- Durch geringere Reibung wird weniger Wärme erzeugt, was beim Schneiden wärmeempfindlicher Materialien von Vorteil sein kann.
- Aufgrund ihrer Fähigkeit, höhere Schnittgeschwindigkeiten zu bewältigen, werden sie häufig für die Hochgeschwindigkeitsbearbeitung (HSM) verwendet.
6-schneidige Schaftfräser:
- Eine höhere Anzahl an Nuten sorgt für einen gleichmäßigeren Schnittvorgang und eine bessere Oberflächengüte und ist somit ideal für Endbearbeitungsarbeiten.
- Erzeugen Sie kleinere Späne, was beim Schneiden von Materialien vorteilhaft sein kann, die lange, faserige Späne erzeugen, die sich um das Werkzeug verwickeln können.
- Erzeugen Sie aufgrund der erhöhten Reibung mehr Wärme, was beim Schneiden wärmeempfindlicher Materialien ein Problem darstellen kann.
- Wird typischerweise für allgemeine Fräsanwendungen verwendet, die eine gute Oberflächenqualität und Präzision erfordern.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass als allgemeine Faustregel die Verwendung von 2-schneidigen Schaftfräsern für Schruppbearbeitungen gilt, bei denen die Materialentfernung im Vordergrund steht, und 6-schneidigen Schaftfräser für Schlichtbearbeitungen, bei denen es auf Oberflächenqualität und Präzision ankommt. Die Wahl der Spannuten kann auch vom spezifischen zu schneidenden Material, dem Kühlmittel, den Schneidparametern und den Maschinenfunktionen abhängen.